Dutch Flower Group: Von SBTi für Klimaziele validiert

Die Dutch Flower Group (DFG) ist das erste Handelsunternehmen im Zierpflanzensektor, das von der Science Based Targets Initiative (SBTi) für seine Klimaziele, einschließlich "Scope 3", validiert wurde. Dies bedeutet, dass die Nachhaltigkeitsziele der DFG mit dem Pariser Klimaabkommen übereinstimmen.

Marjon van Diepen, Projektleiterin Nachhaltigkeit bei der Dutch Flower Group. Bild: Dutch Flower Group.

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Ende 2024 startete die DFG ihre Nachhaltigkeitsstrategie bis 2030: IMPACT2030. Ein Teil dieser Strategie ist die Reduzierung des Kohlenstoff-Fußabdrucks von Blumen und Pflanzen. Die DFG hat sich zum Ziel gesetzt, die CO₂-eq-Emissionen in Scope 3 bis 2031 um 47% gegenüber dem Stand von 2021 zu reduzieren. Die DFG konzentriert sich in erster Linie auf die Emissionen im Zusammenhang mit den eingekauften Waren und dem Transport und macht damit einen wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Lieferkette. Um dies zu erreichen, arbeitet die DFG eng mit Erzeugern, Züchtern, Transporteuren und Verpackungslieferanten zusammen.

„Das Erreichen dieser SBTi-Validierung ist ein wichtiger Meilenstein für die Dutch Flower Group und den gesamten Zierpflanzensektor. Wir sind weiterhin führend beim Übergang zu einer nachhaltigeren Lieferkette und arbeiten aktiv mit unseren Lieferanten und Kunden zusammen, um gemeinsam unseren CO2-Fußabdruck zu reduzieren“, sagt Marcel Zandvliet, Chief Sustainability Officer (CSO) bei der DFG.

Größte Auswirkungen in Scope 3: Eingekaufte Waren und Transport

Eine eingehende Analyse zeigt, dass 98,5% der Gesamtemissionen der DFG in den Bereich 3 fallen. Eingekaufte Waren machen 56% des CO₂-eq-Fußabdrucks der DFG aus. Der nachhaltige Anbau ist entscheidend, da der größte Teil der Emissionen aus dem Blumen- und Pflanzenanbau stammt. Der verbleibende Teil der Emissionen der zugekauften Waren stammt aus der Verpackung. Daher bittet die DFG ihre Erzeuger und Lieferanten, ihre CO₂-eq-Emissionen zu berechnen, damit sie einen Einblick in ihr Reduktionspotenzial erhalten. Die DFG arbeitet bereits seit Jahren mit Verpackungslieferanten im Rahmen der Horti Sustainable Packaging Initiative (HSPI) zusammen, um die Nachhaltigkeit von Verpackungen zu minimieren und zu verbessern.

Transport als zweite große Herausforderung

Der Transport ist für 33% der Gesamtemissionen der DFG verantwortlich. Für internationale Erzeuger liegt die größte Chance für Nachhaltigkeit in saubereren Transportmöglichkeiten. Die DFG konzentriert sich auf eine effizientere Logistik, nachhaltige Transportlösungen (z. B. energieeffiziente Lastwagen, Seefracht und Schienentransport) und intelligente Kooperationen in der Lieferkette. Darüber hinaus ermutigt die DFG Luftverkehrsunternehmen aktiv, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele mit SBTi festzulegen.

Scope 1 & 2: Emissionsreduktionsziel von -58%

Die Emissionen der Bereiche 1 und 2 machen 1,5% der gesamten CO₂-eq-Emissionen der DFG aus, aber auch hier sind erhebliche Reduzierungen geplant. Die DFG hat sich zum Ziel gesetzt, die CO₂-eq-Emissionen in den Bereichen 1 und 2 bis 2031 im Vergleich zu 2021 um 58% zu reduzieren. Im Jahr 2022 hat die DFG an allen niederländischen Standorten auf erneuerbare Energien umgestellt und damit eine deutliche Reduzierung erreicht. Im Jahr 2024 werden auch mehrere internationale Standorte auf erneuerbare Energiequellen umgestellt.

„Mit dieser SBTi-Validierung macht die Dutch Flower Group einen weiteren Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft“, sagt Marjon van Diepen, Project Lead Sustainability bei DFG. Die Dutch Flower Group ruft den gesamten Sektor auf, sich gemeinsam für einen nachhaltigeren Zierpflanzensektor einzusetzen.

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