Dürregefahr: Die Gartenbau-Versicherung handelt

Hitze, Sonne und Dürre - die zurückliegenden beiden Sommer zeigten auf, welche Extreme in Mitteleuropa und damit auch in Deutschland möglich sind. Ausgetrocknete Flüsse und Seen, vertrocknete Felder, absterbende Bäume und tägliche Waldbrände zählten zu den gravierendsten Folgen.

Die Gartenbau-Versicherung bietet ab dem 1. Juli einen Schutz gegen die Gefahr "Dürre" an. Bild: GV.

Auch die Mitglieder der Gartenbau-Versicherung (GV) berichteten von trockengefallenen Brunnen, leeren Zisternen oder gedrosselter Stadtwasserzufuhr. In einigen Betrieben spitzte sich die Situation derart zu, dass Kulturschäden nur durch Notfallmaßnahmen im letzten Moment abgewendet werden konnten. Eine umfassende Risikovorsorge wie ausreichend dimensionierte Brunnen oder Regenrückhaltebecken sollten auch in Zukunft ein wichtiger Baustein im betrieblichen Risikomanagement bleiben. Die Dürresommer 2018 und 2019 zeigten aber auch, dass trotz umfassender Vorsorge Extremwettereignisse ein erhebliches Betriebsrisiko darstellen können. Die GV handelt und schließt ab dem 1. Juli die Gefahr „Dürre“ für bewässerte Kulturen im Versicherungsprodukt HORTISECUR G in die Deckung gegen Sturm- und Elementarschäden beitragsfrei ein.

Auch die bewässerte Freilandproduktion wie beispielsweise Containerkulturen oder Schnittblumen werden kostenlos mitversichert, sofern für die Kulturen eine Deckung über das Versicherungsprodukt HORTISECUR F besteht. Nicht mitversichert sind im gewachsenen Boden ausgepflanzte Kulturen, sofern diese normalerweise nicht bewässert werden, wie Baumschulkulturen und manche Schnittgehölze. Der Versicherungsschutz deckt Ertragsverluste durch unvermeidbare Trockenheitsschäden an zuvor gesunden Pflanzen. Voraussetzung ist, dass im Schadenfall die Sicherheitsvorschriften „Dürre“ eingehalten wurden. Mitglieder, die eine entsprechende Police besitzen, werden von der Gartenbau-Versicherung hierzu im Verlauf des Monats Juni schriftlich über die detaillierten Voraussetzungen informiert. (GV)

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