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digital workbench: Neue autonome tipard-Baureihen
Schon mit der Präsentation des ersten tipard-Modells im Rahmen der Messe 2023 positionierte sich das innovative Unternehmen aus dem oberbayerischen Wettstetten als technologisch entscheidender Treiber im Bereich automatisierter Feldprozesse. Seither hat digital workbench seine Entwicklung in der Automatisierung mit Hochdruck vorangetrieben. In kurzer Zeit zeigen die Wettstettener, wie rasant sich Innovationskraft in marktreife Lösungen für die praktische Landwirtschaft mit Fokus auf jegliche Art von Sonderkulturbetrieben sowie landwirtschaftliche Forschung und Züchtungsunternehmen übersetzen lässt. Die deutliche Botschaft an die Branche: Nur wer Prozesse und Werkzeuge exakt aufeinander abstimmt kann Automatisierung, Präzision und Effizienz im Pflanzenbau vollständig ausschöpfen. So hat die intensive Entwicklungsarbeit drei neue tipard-Baureihen hervorgebracht, zentrale Arbeitsprozesse neu definiert und die Kombination aus Multiträgerplattform, Arbeitswerkzeug und Datentechnologie auf ein neues Niveau gehoben. Die Markteinführung soll im Frühjahr 2026 erfolgen.
Drei neue autonome tipard-Baureihen für unterschiedliche Einsatzzwecke
Die Multiträgerplattform tipard wurde in den vergangenen zwei Jahren konsequent weiterentwickelt. Das Ergebnis: Drei neue Baureihen, jeweils zugeschnitten auf unterschiedliche Einsatzbereiche. Um sowohl Sonderkulturen, Ackerbau, Forschung und Versuchswesen optimal zu bedienen, unterscheiden sich die Baureihen gezielt in Größe, Gewicht, Trag- und Zugkraft, Energieversorgung, Spurbreiten, Bodenfreiheit und technischer Ausstattung. Das vereinende Merkmal: Alle drei verfügen über einen steifen Hauptrahmen, der von vier unabhängig lenkbaren Antriebsrädern wie ein Portal präzise über die Fläche bewegt wird. Das Arbeitswerkzeug beispielsweise zum Säen, Hacken, Spritzen oder Ernten wird zentral am Rahmen befestigt geführt Genau dort, wo höchste Stabilität und Präzision erreicht werden können. Aber auch bei den Werkzeugen selbst bedarf es höchstmöglicher Präzision. Trägerfahrzeug, Arbeitsprozess und Werkzeug müssen dafür optimal aufeinander abgestimmt sein. Auch hier setzt digital workbench mit eigens optimierten Werkzeugen an.
Präzision beginnt bei smarten Werkzeugen und intelligenten Prozessen
Die Erfahrung zeigt: Standardgeräte beispielsweise aus dem Schlepperbereich genügen den Anforderungen moderner Automatisierung nicht. Entsprechend verschreibt sich digital workbench zwei entscheidenden Strategien. Zum einen werden Geräte anderer Hersteller wie Hackmaschinen oder Pflanzenschutzspritzen Inhouse angepasst. Dafür gibt es entscheidende Gründe. "Das eliminiert mechanisch bedingte Ungenauigkeiten und erlaubt, dass die Werkzeuge unmittelbar auf jede Lenkbewegung reagieren. Für höchstmögliche Präzision bei den unterschiedlichen Arbeitsprozessen ist vor allem eine möglichst genaue Aussaat oder Pflanzung essenziell. Nur so können auch die nachgelagerten Arbeitsschritte wie Hacken, Spotspraying, Laserweeding oder punktuelle Düngung mit maximaler Genauigkeit umgesetzt werden", so Firmengründer und Geschäftsführer Josef Schmidt. Besonderes Augenmerk legen Schmidt und sein Team deshalb auf die spezielle Anpassung und Integration von Sä- und Pflanzwerkzeugen. Zum anderen konzipiert digital workbench aktuell neue Lösungen wie Laser-Weeder, Inrow-Hacke oder ein selektives Greifsystem. Auf der Agritechnica 2025 werden diese Prototypen erstmals vorgestellt.
Mobile Phänotypisierung: KI-gestützte Analyse direkt auf dem Feld
Neben der physischen Automatisierung spielt die digitale Ebene eine immer größere Rolle. Nach nur zwei Jahren Entwicklungszeit bietet digital workbench im Bereich der digitalen Automatisierung das bahnbrechende chalynx-System. Gegen raue Umwelteinflüsse bestens geschützt, wird chalynx zur intelligenten Erkennung von Pflanzen und deren Zustand in Echtzeit im Außenbereich eingesetzt. So lassen sich vor allem neuartige Prozesse im Pflanzenbau wie zum Beispiel der selektive Pflanzenschutz oder das Erkennen von Fruchtgröße, Reifegrad und Ernteertrag erfolgreich automatisieren. Zentrale Bestandteile sind die Beleuchtungseinheit, ein Kameramodul und eine besonders leistungsstarke Datenverarbeitungseinheit. Komplettiert wird das digitale Angebot durch die eigens entwickelte Computer Vision Datenbank CVDB. Damit lassen sich große Bilddatensätze erfassen, verwalten und annotieren.
Präzisionsnavigation mit dem Satellitenempfänger locat in zweiter Generation
Zur Unterstützung präziser, automatisierter Feldprozesse kommt bei allen tipard-Multiträgerplattformen der eigens entwickelte locat Präzisionssatellitenempfänger in zweiter Generation zum Einsatz. Die Weiterentwicklung bleibt den bewährten Grundsätzen treu und bringt gleichzeitig neue Funktionen für eine präzisere und schnellere Positions- und Richtungsbestimmung mit. Der neue locat wird ab Januar 2026 am Markt verfügbar sein. Dank seiner kompakten, robusten Bauweise überzeugt er selbst unter härtesten Einsatzbedingungen. Durch die standardmäßig verbaute innovative u-blox-Technologie sind modernste Spurführung und stabile Signalverfügbarkeit zuverlässig möglich.

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