DGG: "Genetische Ressourcen sichern und vielfältig nutzen"

Eine Erfolgsgeschichte geht in ihr sechstes Jahr: Das "Netzwerk Pflanzensammlungen", initiiert von und angesiedelt bei der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG), konnte Vertrauen bei vielen privaten Sammlern und eine enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Genbank Zierpflanzen aufbauen.

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Eine Erfolgsgeschichte geht in ihr sechstes Jahr: Das „Netzwerk Pflanzensammlungen“, initiiert von und angesiedelt bei der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG), konnte Vertrauen bei vielen privaten Sammlern und eine enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Genbank Zierpflanzen aufbauen. Ein zweitägiges Symposium im März im Julius Kühn Institut in Berlin Dahlem soll den Weg in die Zukunft weisen und weitere Potentiale genetischer Ressourcen aufzeigen. Zu Wort kommen sowohl Experten von verschiedenen Institutionen und Fachrichtungen aus dem In- und Ausland als auch private Sammler und Züchter. Aspekte an diesen beiden Tagen sind unter anderem Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung, Genpool und Vermarktung als Strategie, der Wert historischer Sorten sowie Projekte zur Wahrung der Vielfalt aus Großbritannien, Schweden und der Schweiz. Schlussendlich ergibt sich daraus eine neue, konkrete Orientierung und Zielrichtung für das „Netzwerk Pflanzensammlungen“. Außerdem wird es am ersten Abend ausreichend Gelegenheiten geben zum persönlichen Austausch im Foyer des Museums Botanischer Garten Berlin-Dahlem.

An beiden Tagen findet im Julius Kühn-Institut eine historische Pelargonien-Ausstellung in „Form, Farbe und Duft“ der DGG-Fachgruppe Pelargonien statt und im Botanischen Garten Berlin kann an zwei Terminen die Dahlemer Saatgutbank besichtigt werden.

Moderation: Silke Peters, Buchautorin und Expertin für Umwelt- und Sozialstandards im Gartenbau.

Das Projekt Netzwerk Pflanzensammlungen wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

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