- Startseite
- DGG: Christiane Grefe mit dem Medienprei...
DGG: Christiane Grefe mit dem Medienpreis 2016 ausgezeichnet
Der Gewinner des diesjährigen DGG-Medienpreises steht fest! Christiane Grefe wurde für ihren Kommentar „Bodenloser Leichtsinn. Können wir den Dreck zu unseren Füßen lieben? Wir müssen!“ (DIE ZEIT) ausgezeichnet. Sprachkultur und der klare Appell an die Leser waren ausschlaggebend. Preisverleihung im Weißen Saal auf Schloss Mainau.
Im Rahmen der 194. Jahreshauptversammlung der Deutschen GartenbauGesellschaft 1822 e.V. wurde erstmalig der DGG-Medienpreis verliehen. Das fünfköpfige Kuratorium, bestehend aus Mitgliedern der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft, wählte den Kommentar „Bodenloser Leichtsinn. Können wir den Dreck zu unseren Füßen lieben? Wir müssen!“ (DIE ZEIT Nr. 7/2016, 11. Februar 2016) der ZEIT-Journalistin und Buchautorin Christiane Grefe aus.
http://www.zeit.de/2016/07/umwelt-bodenkultur-stadtplanung-studie
Im Folgenden die verkürzte Bewertung des Kuratoriums:
o Sprachkultur: Der Kommentar von Frau Grefe zeichnet sich durch eine hohe Sprachkultur aus. Dem Leser werden globale Zusammenhänge in leicht verständlicher Sprache vermittelt. Der Leser wird von Beginn an mit Fakten konfrontiert, wird aber damit nicht überfordert, sondern zum selbstkritischen Denken angeregt.
o Fokussierung auf Werte und Fakten: Frau Grefe stellt einerseits bekannte Fakten dar, zum anderen verlinkt Sie diese auf eine emotionale Ebene, so dass sich der Leser direkt angesprochen fühlt. Im weiteren Verlauf regt die Autorin an, über die bisherigen Meinungen hinaus eine neue Perspektive einzunehmen.
o Klarer Appell: Der Kommentar endet mit einem klaren Appell an die Gesellschaft und seine Entscheider: „Damit auch Erwachsene den Wert des Bodens begreifen, sollten Kommunen mehr Gartenflächen zur Verfügung stellen. Sie sollten Bürger, die nur Torf aus der Tüte kennen, beim Kompostieren beraten. Und wer schon im Kindergarten feuchte Weide unter den Fuß- sohlen spürt, den Duft lockerer Krume einsaugt und darin Saftkugler und Springschwänze zählt, dem prägt sich der Wert des "Drecks" mit allen Sinnen ein.“

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.