BGL: "Entlastungsprämie" belastet mittelständische Betriebe

Thomas Banzhaf, Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) spricht für über 4.200 GaLaBau-Betriebe: "Die vom Koalitionsausschuss beschlossenen Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen der gestiegenen Energiekosten verfehlen ihr Ziel."

BGL-Präsident Thomas Banzhaf übt Kritik an aktuellen Beschlüssen der Koalition: "Statt einer Entlastung der Betriebe sehe ich unterm Strich eine weitere Belastung." Bild: © PPBraun/BGL.

Anzeige

„Statt einer Entlastung der Betriebe sehe ich unterm Strich eine weitere Belastung“, so Banzhaf. „Die kleinen und mittleren Betriebe im GaLaBau sind von den Preissteigerungen der letzten Jahre massiv betroffen. Die Auftrags- und Ertragslage lässt daher keinen Spielraum zur Auszahlung von sogenannten „Entlastungsprämien“. Die Zahlung dieser „Prämie“ müssten unsere Betriebe allein erbringen, ohne staatliche Unterstützung. Gleichzeitig müssen die Betriebe bereits erhebliche Kostensteigerungen in allen Bereichen verkraften. Hier verschiebt der Staat die Verantwortung auf die Arbeitgeberseite und schürt eine Erwartungshaltung, die die Betriebe angesichts eines schwierigen Marktumfeldes kaum erfüllen können. Es ist bedauerlich, dass diese Zusammenhänge von der Bundesregierung nicht erkannt werden. Die Senkung der Energiesteuer ist ein längst überfälliger Schritt, der aber nicht ausreicht und verstetigt werden muss. Der Druck auf die Betriebe bleibt hoch." (BGL)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.