BdB: Präsi­dium zur Klau­sur­ta­gung im Ammer­land

Das BdB-Präsidium kam vom 24. bis zum 26. Oktober in Edewecht im Ammerland zu seiner diesjährigen Klausurtagung zusammen. Im Zentrum der Beratungen standen die politische Lage nach der Bundestagswahl sowie die organisatorische Weiterentwicklung des Verbandes.

Das BdB-Präsidium kam vom 24. bis zum 26. Oktober zu seiner diesjährigen Klausurtagung zusammen. Bild: BdB.

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Vor dem Hintergrund der sich anbahnenden Ampelkoalition diskutierten die Präsidiumsmitglieder über die branchenpolitischen Konsequenzen durch die Bildung einer solchen Bundesregierung. Man war sich darüber einig, dass sowohl die Einhaltung des 1,5 Grad-Zieles von Paris sowie der Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland künftig die dominierende Blickrichtung der Politik und der damit verbundenen Maßnahmen spielen werde. Verknüpft sind einerseits Fragen des CO2-Fußabdrucks der Betriebe und andererseits die vorhandene Kohlendioxidbindung der produzierten Gehölze, die Verwendung von torfhaltigen Substraten, von Düngern sowie Kunststoffen, aber auch ein sich abzeichnender steigender Mindestlohn, der mit Sicherheit eine nachhaltige Wirkung auf das Lohngefüge insgesamt entfalten wird.

Das Präsidium war der Auffassung, dass der BdB im Lichte dieser stringenten politischen Ausrichtung auf die oben genannten Ziele seine Interessenvertretung intensivieren müsse. Zu diesem Zweck sollen die Fachausschüsse des BdB bereits im Vorfeld der Wintertagung im Januar 2022 in Goslar Positionen erarbeiten, die im Jahr 2022 in eine konsistente Lobbystrategie des Verbandes münden sollen.

Mit Vertretern der jungen Unternehmer, angeführt vom Ausschussvorsitzenden Ocko Martens, diskutierte die Verbandsspitze über notwendige organisatorische Reformen im BdB sowie über eine Weiterentwicklung der Wintertagung. Deutlich wurde, dass die Belastung aktiver Betriebsinhaber hoch ist. Trotz allem sei der Verband auf ein aktives Ehrenamt angewiesen. Wie bereits auf der Sitzung des Hauptausschusses im September 2021 besprochen, soll in den nächsten Monaten ein Reformprozess in die Wege geleitet werden, der die Notwendigkeiten der Verbandsarbeit und die Interessen der BdB-Mitgliedsbetriebe so in Einklang bringt, dass der BdB für die nächste Dekade fit gemacht wird; so dass er auch weiterhin als der Branchenverband der deutschen Baumschulen fungieren kann. Im Hinblick auf die Wintertagung soll eine stärkere Akzentuierung aktueller Themen erfolgen. Die Ausschüsse sollen insbesondere durch ad hoc-Arbeitskreise flankiert werden, um tagesaktuelle Themen, die immer rascher in Politik und Öffentlichkeit wechseln, zielgerichtet zu bearbeiten. (BdB)

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