Jetzt Saison: Rosenkohl, der herbstliche Genuss

Der Rosenkohl ist ein typisches Herbst- und Wintergemüse. Erste Belege für den Anbau von Rosenkohl werden auf das Jahr 1587 in Belgien datiert, weswegen das Gemüse ursprünglich auch als "Choux de Bruxelles" – Brüsseler Kohl – bezeichnet wurde.

Anzeige

Der Rosenkohl ist ein typisches Herbst- und Wintergemüse. Erste Belege für den Anbau von Rosenkohl werden auf das Jahr 1587 in Belgien datiert, weswegen das Gemüse ursprünglich auch als "Choux de Bruxelles" – Brüsseler Kohl – bezeichnet wurde. Seinen Siegeszug durch Europa begann der Rosenkohl im 19. Jahrhundert, als er sich als nährstoffreiches Wintergemüse mit einfacher Anbauweise bewährte. Tatsächlich stellt die Pflanze wenige Ansprüche an Boden und Klima. Dementsprechend ist Rosenkohl in den meisten Gebieten überwinterungsfähig und hält auch tieferen Temperaturen gut stand. Das Gemüse schmeckt sogar besser, wenn es Frost bekommen hat, da sich dadurch sein bitterer Geschmack etwas reduziert und gleichzeitig die Zellstruktur lockerer und bekömmlicher wird. Da die Pflanze zu den sogenannten "Starkzehrern" gehört, ist allerdings wichtig, dass ihr ein nährstoffreicher Boden zur Verfügung gestellt wird, mithilfe dessen sie ihren hohen Nährmittelbedarf decken kann.

1.314 t Rosenkohl wurden in der Schweiz vergangenes Jahr geerntet. Zum Vergleich: Die Importmenge betrug im selben Zeitraum 499 t. Der Pro-Kopf-Konsum lag bei 220 g. Hauptanbauländer für Rosenkohl sind die Niederlande, Großbritannien und Frankreich. (lid) 

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.