ZVG: Jungmarktgärtner treffen sich in Luxemburg

Hohe Flächenkonkurrenz, teure Pacht und ein Mindestlohn von 15,63 Euro: Beim Treffen der Jungmarktgärtner vom 19. bis 22. März 2026 wurde schnell klar, dass es der Gemüsebau in Luxemburg schwer hat. Angebaut wird überwiegend im Freiland – der geschützte Anbau in Gewächshäusern ist aktuell noch unterrepräsentiert.

Beeindruckt waren die jungen Marktgärtner von der Oldtimer-Sammlung mit der wahrscheinlich weltweit größten Sammlung von Fendt Traktoren beim Lohnunternehmen Reiff. Bild: BfG.

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Der Selbstversorgungsgrad beträgt bei Erdbeeren, Zwiebeln oder Tomaten gerade einmal ein Prozent, bei Gurken bleibt noch ein halber und bei Paprika tendiert er gegen null.

Gleichzeitig bietet das wohlhabende Großherzogtum mit rund 680.000 Einwohnern einen attraktiven Markt für regionale, hochwertige Produkte. In Zusammenarbeit mit Vermarktern wie La Provençale und mit politischer Unterstützung entstehen so trotz schwieriger Rahmenbedingungen neue Perspektiven.

Neben dem Gemüsebau standen auch andere Betriebsformen im Fokus: von einer großen Biogasanlage über den breit aufgestellten Familienbetrieb Weis Colpach AGRICOL bis hin zum Lohnunternehmen Reiff mit beeindruckendem Maschinenpark.

Das jährliche Frühjahrstreffen der Jungmarktgärtner bietet jungen Betriebsleitern die Möglichkeit, über Ländergrenzen hinweg Einblicke zu gewinnen, Erfahrungen auszutauschen und Netzwerke zu stärken – praxisnah und ohne formelle Hürden. (ZVG/AdJ)

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