Bayer: Will Kleinbauern entlasten

Mit seiner neuen Initiative "Better Farms, Better Lives" wird Bayer sein Engagement zur Unterstützung von Kleinbauern in Schlüsselländern durch Spenden von Saatgut und Pflanzenschutz ergänzen.

Kleinbauern in Afrika bei der Feldarbeit. Bild: Bayer.

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Um Kleinbauern in Asien, Afrika und Lateinamerika zu unterstützen, die aufgrund von COVID-19 vor zusätzlichen Herausforderungen stehen, stellt Bayer als Teil seines gesellschaftlichen Engagements und im Rahmen seiner neuen Initiative „Better Farms, Better Lives“ den Kleinbauern Saatgut und Pflanzenschutzmittel zur Verfügung und unterstützt sie bei Fragen des Marktzugangs sowie bei der Sorge für ihre Gesundheit und ihre Sicherheit.

Mit „Better Farms, Better Lives“ will Bayer dazu beitragen, seiner Vision „Health for all, hunger for none“ näher zu kommen. Die Initiative konzentriert sich darauf, Kleinbauern die Unterstützung zu geben, die sie benötigen, um die zusätzlichen Herausforderungen zu bewältigen, denen sie infolge der Coronavirus-Pandemie gegenüberstehen können.

Kleinbauern sind für die Ernährungssicherheit von Milliarden von Menschen von entscheidender Bedeutung. Die anhaltende COVID-Pandemie ist für sie eine zusätzliche Herausforderung bei ihrer Aufgabe, Lebensmittel für ihre Gemeinden und darüber hinaus zu produzieren“, sagte Liam Condon, Leiter der Bayer Division Crop Science. „In dieser kritischen Zeit hoffen wir, dass unsere „Better Farms, Better Lives“-Initiative, über zusätzliche Unterstützung und Partnerschaften mit globalen und lokalen Nichtregierungsorganisationen nicht nur die Resilienz der Kleinbauern stärkt, sondern auch sicherstellt, dass diese aktuelle Gesundheits- und Wirtschaftskrise nicht zu einer Hungerkrise wird.“

Die COVID-Pandemie hat für viele Landwirte weltweit zu logistischen Problemen geführt, da zahlreiche staatliche Notmaßnahmen den Zugang zu Saatgut, Pflanzenschutzmitteln und Arbeitskräften schwieriger machten. Durch Beeinträchtigungen der Lebensmittelversorgung sehen die Verbraucher letztendlich höhere Lebensmittelpreise – und das zu einer Zeit, in der viele Landwirte aufgrund von Störungen in der Lieferkette und dem daraus resultierenden fehlenden Marktzugang Einkommensrückgänge verzeichnen.

Bayer engagiert sich dafür, 100 Mio. Kleinbauern in Ländern mit geringem bis mittlerem Einkommensniveau bis 2030 zu helfen. Die schnelle Reaktion auf COVID-19 durch die Initiative „Better Farms, Better Lives“ ergänzt die laufende Unterstützung von Kleinbauern, die sowohl zu mittelfristigen Verbesserungen als auch zu langfristiger Widerstandsfähigkeit beitragen wird. Darüber hinaus wird Bayer seine Partnerschaften mit Regierungen, international anerkannten Nichtregierungsorganisationen und lokalen Organisationen ausbauen, um so in Zusammenarbeit mit anderen die größtmögliche Unterstützung für Kleinbauern sicherzustellen. Dazu gehören die Schaffung eines Kleinbauern-Kompetenzzentrums für den Austausch über Erfolge, die Bereitstellung eines beschleunigten Zugangs zu digitalen Landwirtschafts-Tools zur Steigerung der Leistungsfähigkeit, der Ausbau bestehender und neuer Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette und die Ausweitung solcher Partnerschaften in den Ländern im asiatisch-pazifischen Raum.

Mit dieser Initiative will Bayer bis zu 2 Mio. Kleinbauern helfen, die vielen Millionen Menschen eine sichere Ernährung sichern. Die Maßnahmen werden auf die spezifischen lokalen Bedürfnisse zugeschnitten. So können Landwirte Saatgut für Pflanzen wie Tomaten, Paprika, Reis und Mais enthalten, aber auch Pflanzenschutzmittel, persönliche Schutzausrüstung sowie Sicherheits- und Schulungsmaterialien.

Von den rund 550 Mio. Kleinbauern weltweit arbeiten schätzungsweise 97% in landwirtschaftlichen Betrieben, die kleiner als 10 Hektar sind. Sie produzieren mehr als 80% der Nahrungsmittel in den Entwicklungsländern. Bei diesen Betrieben handelt es sich häufig um familiengeführte Unternehmen, die seit langem in ihren Gemeinden verwurzelt sind. (Bayer)

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