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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Australien/Neuseeland: Auch hier GVO-Petunien gefunden
In Australien und Neuseeland wurden die Petunien unter folgenden Namen gehandelt: African Sunset, Trilogy Red, Trilogy Mango, Trilogy Deep Purple, Raspberry Blast, Colourworks Homare und Candy Blast. Nach Auftauchen von entsprechenden Funden in Europa und den USA informierten die betroffenen Importeure und Händler die lokalen Behörden über den Vorfall. Die Regulierungsbehörde und ihr Büro (OGTR) arbeiten weiterhin daran, zu klären, inwieweit GM-Petunien in Australien verbreitet sind und nehmen entsprechende Maßnahmen vor, um weitere Importe aus Europa bzw. USA zu verhindern. Risiken für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt bestünden laut Aussage der australischen Regierung allerdings nicht. Die Regulierungsbehörde teilt diese Risiko-Analyse des Australian Government (Department of Health), dennoch müssten die betroffenen Petunienbestände ähnlich wie in anderen Märkten aus dem Vertrieb genommen werden und entsprechend vernichtet werden, da keine Genehmigung vorläge.
Eine Freisetzung von Petunias, egal ob generativ oder vegetativ, ist in Australien nicht ohne Genehmigung erlaubt. Aktuell gebe es nur genehmigte Freisetzungen für Baumwolle, Raps und Nelken für den kommerziellen Anbau. Daneben würden weitere Feldversuche im Rahmen von Forschungen genehmigt.
Das Ministerium für Primärindustrien (MPI) in Neuseeland hat potenziell betroffene Samen bei einem Importeur gefunden und sie zur Kontrolle ebenfalls an ein zugelassenes Labor in Übersee geschickt. Die Ergebnisse stehen noch aus. Bisher geht das Ministerium jedoch davon aus, dass das entsprechende Saatgut nicht absichtlich nach Neuseeland importiert wurde. Der Importeur habe sich sofort nach Auftreten des Falles bei den Behörden gemeldet. In Neuseeland gelten strenge Kontrollen bei gentechnisch veränderten Organismen. Eine Freisetzung, Entwicklung, Testung oder der Import von GMO ist illegal.
Die umfassende GABOT-Sortenliste wurde entsprechend überarbeitet und listet aktuell 66 Sorten auf, die positiv auf gentechnische Veränderungen getestet wurden, oder im Verdacht stehen, gentechnisch verändert zu sein (GABOT berichtete bereits über entsprechende Importbeschränkungen in den USA).

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