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HORNBACH: Darf sechs Baumärkte der HELLWEG-Gruppe übernehmen
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Der Zusammenschluss ist aus wettbewerblicher Sicht unbedenklich. Rund um die sechs HELLWEG-Standorte stehen den Kundinnen und Kunden jeweils genügend andere Baumärkte und Fachmärkte als Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung.“
Das Unternehmen HELLWEG betrieb zuletzt unter den Marken HELLWEG und BayWa Bau & Garten 113 Bau- und Gartenmärkte in Deutschland. Die Standorte liegen vor allem im Rhein-Ruhr-Gebiet, dem Berliner Raum sowie in Süddeutschland. Im Juni 2026 wurde über HELLWEG ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet.
HORNBACH ist einer der führenden Betreiber von Bau- und Gartenmärkten in Deutschland. Das Filialnetz umfasst im Inland rund 100 Standorte und erstreckt sich darüber hinaus auch in das europäische Ausland.
Das nun freigegebene Zusammenschlussvorhaben betrifft die Übernahme der sechs HELLWEG-Standorte in:
- Dortmund-Kley
- Essen-Borbeck
- Ahrensfelde
- Freiberg
- St. Augustin
- Berlin-Köpenick
Die wettbewerblich relevanten Märkte wurden in den verschiedenen Regionen anhand des tatsächlichen Nachfrageverhaltens der Kundinnen und Kunden definiert, das sich durch Kundenkartendaten und Kundenbefragungen feststellen ließ. Es zeigte sich, dass die Einzugsgebiete von Baumärkten u. a. je nach Filialgröße, Bevölkerungsdichte und Verkehrsanbindung unterschiedlich groß ausfallen und sich nicht durch starre Radien erfassen lassen.

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