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FDF: Muttertag 2026 - ein guter Tag für die Branche
Motivierte Mitarbeiter ein vielseitiges Fertigstrauß-Angebot und zielgruppenstimmige social-media Aktivitäten, die als Multiplikator wirken, haben den Erfolg des diesjährigen Muttertags bekräftigt. Über 50% der Umfrage-Teilnehmer*innen freuten sich über einen gestiegenen Umsatz im Vorjahres-Vergleich. Trotzdem bewerten viele Umfrage-Teilnehmer*innen den Fachkräftemangel als größte Herausforderungen mit Blick auf den diesjährigen Muttertag. In vielen Blumengeschäften wurden vermehrt junge Neu-Kund*innen mit Blumenaffinität wahrgenommen.
Knapp 8% der Umfrage-Teilnehmer*innen erzielten Umsatzsteigerungen von über 20%. Knapp 30% erreichten eine 10%ige Steigerung und rund 15% gaben eine 5%ige Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr an. Einen gleichbleibenden Umsatz vermerkten rund 40% der Umfrage-Beteiligten und nur 8% der Befragten äußerten einen Rückgang von über 5% im Vorjahresvergleich.
Befragt zu ihren Werbe- und Marketing-Aktivitäten zum diesjährigen Muttertag gaben 28% der Befragten an, verstärkt auf Online-Werbung gesetzt zu haben. Rund 55% erzielten ihre positiven Erfolge durch offensive Auftritte und Posts in Social Media. Das zeigt, wie stark die Branche mittlerweile in diesem Bereich aufgestellt ist. Auf die klassische Print-Anzeige verließen sich nur rund 8%, auch Kundenbindungsprogramme wurden von nur 8% als ergänzendes Marketing genutzt. Demgegenüber gaben allerdings auch 54% der Befragten auch an, dass sie gar keine Werbung oder besondere Strategien zur Stärkung ihrer Verkaufserfolge genutzt haben.
Grundlegend zufrieden mit Qualität und Verfügbarkeit im Einkauf zeigten sich rund 70% der Befragten. Als stärkstes Preissegment wurde Florales in der Spanne von 30 Euro bis 59 Euro von rund 75% der Befragten angegeben. Rund 4% vermerkten, dass ihr stärkstes Segment im Bereich 60 Euro bis 99 Euro liege und weitere 4% verkaufen im Premiumbereich von über 100 Euro. Das Thema Personalmangel wird von 41% der befragten Teilnehmer*innen als stärkste Herausforderung bewertet. Hohe Preise im Einkauf beklagen rund 35%, die intensive Nachfrage fokussiert auf einen starken Verkaufstag beklagen 30% und weitere 34% sahen im diesjährigen Muttertag keine besondere Herausforderung.
Befragt nach besonderen Angeboten zum Muttertag stellten einige Teilnehmer*innen bepflanzte Gefäße heraus. Zudem wurden Blumenautomaten genannt, der Zusatzverkauf von Spirituosen insbesondere Wein und Sekt, Straußspecials mit ausgewählten regionalen und saisonalen Blumen, sowie lange Lieferzeiten für die Muttertags-Sträuße auch noch am späten Sonntag-Nachmittag.
Frühlingssträuße waren mit rund 45% die Topseller zum Muttertag, gefolgt von Fertigsträußen mit rund 35%, Trend-Floristik mit 10% und Pflanzen und Gestecken mit 8%. Auf die Frage, was ihren Kunden am wichtigsten sei, resümierten 45% der Befragten, dass ihre Kunden ein emotionales Dankeschön mit Blumen ausdrucken wollten. Bei rund 8% legten die Kunden vorwiegend Wert auf Nachhaltigkeit und Transparenz, für knapp 30% waren Exklusivität, Qualität, Sortimentsvielfalt und Kreativität entscheidend und nur bei knapp 5% der Floristinnen und Floristen achteten die Kunden vorwiegend auf den Preis.
Als besonders gut und positiv bewerteten die Teilnehmer*innen der FDF Blitz-Umfrage zum diesjährigen Muttertag die „Servicebereitschaft des Großhandels“, entspannte, gut gelaunte Kunden, die nicht unter Zeitdruck waren, gutes Teamwork und motivierte Mitarbeiter*innen, positive Erfahrungen mit Blumenautomaten sowie vor allem die Wertschätzung für die Floristik und das Handwerk an diesem besonderen Tag. Nach besonderen Trends zum Muttertag befragt, wurden vor allem lockere natürliche Sträuße in femininem Rosa und Pink genannt, natürliche Gestaltungen im Stil „Blumenwiese“, Sträuße mit Eukalyptus und Trockenblumen, sowie luftig lang gebundene, individuelle Arrangements und eine starke Nachfrage nach Fleurop-Sträußen. Zudem wurden viele neue, junge Kunden in den Blumenfachgeschäften bestätigt, die allerdings wenig bis kaum von den Angeboten zur Vorbestellung Gebrauch gemacht haben. (FDF)

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