ZVG und IG BAU: Berufsbildungsgesetz überprüfen

Verband und Gewerkschaft unterbreiten Ministerin Schavan gemeinsame Stellungnahme.

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Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) setzt sich in einer gemeinsamen Initiative mit dem Zentralverband Gartenbau (ZVG) dafür ein, Vorschläge aus der gärtnerischen Praxis in das Berufsbildungsgesetz (BBiG) aufzunehmen. Anlass der Initiative der Sozialpartner im Gartenbau ist eine geplante Evaluierung des BBiG aus dem Jahr 2005 durch das Bundesbildungsministerium. In einer gemeinsamen Stellungnahme wandten sich IG BAU und ZVG Mitte April an Bildungsministerin Schavan.

„Wir haben die Erfahrungen aus der Ausbildungspraxis zusammengetragen. Dabei haben unsere Sachverständigen Regelungen aufgezeigt, die in der Ausbildungspraxis auf Unverständnis und Kritik stoßen“, stellten ZVG-Präsident Heinz Herker und IG BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel übereinstimmend fest. Hierzu gehörten zum Beispiel Vorgaben für die Durchführung von Prüfungen, die Anrechnung vollzeitschulischer Bildungsgänge sowie die Ausrichtung der Paragrafen zur Qualifizierung behinderter Menschen. „Wir hoffen, dass unsere Anregungen zu mehr Praktikabilität in der Ausbildung führen“, sagten Herker und Wiesehügel.

ZVG und IG BAU setzen sich als Sozialpartner seit Jahren für Erhalt und Weiterentwicklung von Qualitätsstandards in der Berufsbildung ein. Die Stellungnahme des gemeinsamen Koordinierungsausschusses Berufsbildung im Gartenbau umfasst 33 Seiten und kann im Internet unter http://www.g-net.de/content/berufsbild/berufsbildung.php heruntergeladen werden eingesehen werden. (ZVG/IG BAU)

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