ZVG: Fordert Torfreduktion mit Augenmaß

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat die Branche zum Auftakt für einen Runden Tisch Torfminderung am 27. Januar 2026 auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen eingeladen.

Damit die Grüne Branche ihren gesellschaftlichen Aufträgen gerecht werden kann, bedarf es einer abgestimmten, realistischen und gemeinsamen Zielsetzung. Bild: GABOT.

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"Wir begrüßen diesen Schritt sehr und freuen uns über den Beginn eines neuen engagierten Austausches über Torfminderung im Gartenbau", betont die Präsidentin des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), Eva Kähler-Theuerkauf. In der Torfminderung sei bereits viel erreicht worden. Es zeige sich, dass Torfersatz möglich sei - aber schrittweise und mit Bedacht. Die Herausforderungen der Torfminderung bei allen erreichten Schritten blieben weiterhin groß.

Der ZVG setzte sich für eine Neujustierung ein – gemeinsam mit allen Beteiligten. Dazu gehören realistische Reduktionsziele, die sich an der Verfügbarkeit funktionierender Ersatzstoffe und der Praxis im Gartenbau orientieren, mit längeren Übergangsfristen sowie weitere Forschung und die breite Mitwirkung der gesamten Wirtschaftskette. (ZVG)

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