ZVG: Diskutiert mit Experten im Strategieworkshop

Zunehmende Digitalisierung stellt die grüne Branche vor großen Herausforderungen. Wie können junge Menschen für den Beruf des "Gärtners" begeistert werden? Dies diskutierten Experten in der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg.

Christine Uhlmann, Sinus Institut, zeigte an Hand von aktuellen Marktforschungsergebnissen die Denkweisen der Jugendlichen von heute auf. Bild: GMH.

Anzeige

In Zeiten des demografischen Wandels und zunehmender Digitalisierung stellt Fachkräftemangel die grüne Branche zunehmend vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund initiierte der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) in Kooperation mit dem Grünen Medienhaus (GMH), Leadagentur der Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“ einen Strategieworkshop Fachkräfte für morgen sichern“. Vom 25. bis 26. April 2018 diskutierten Experten in der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg die Frage „Wie können wir Fachkräfte für morgen sichern?“.

Wie sichern wir Fachkräfte für morgen und wie begeistern wir junge Menschen für den Beruf des Gärtners? Wie können wir Betriebe noch besser unterstützen oder die Vielfalt und das fachliche Knowhow des Berufes noch gezielter kommunizieren? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Diskussionen im Strategieworkshop.

Der Workshop brachte Teilnehmer aus den verschiedenen Bereichen der Grünen Branche zusammen. Ausbilder, Ausbildungsberater, Vertreter der Landwirtschaftskammern, Berufsschullehrer, Hochschulabsolventen sowie Geschäftsführer und Mitarbeiter der gartenbaulichen Landesverbände nutzten die Plattform, um über entsprechende Strategieansätze zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Vorträge von Christine Uhlmann, Sinus Institut, und Michael Legrand, GMH, zeigten an Hand von aktuellen Marktforschungsergebnissen die Denkweisen der Jugendlichen von heute auf. Dabei konnten die Teilnehmer zum einen die Lebenswelten von Jugendlichen und deren Wünsche und Werte kennenlernen. Zum anderen wurde ein Eindruck davon vermittelt, wie es um das Image des Beruf Gärtners bei Jugendlichen steht.

Kurze Impulsvorträge eines jeden Teilnehmenden machten die Meinungsvielfalt deutlich und gaben dem Diskurs verschiedene Perspektiven. Die daraus entstandenen Schwerpunktthemen wie beispielsweise Berufsorientierung und Aufklärung, Einbindung von Multiplikatoren, Mitarbeiterbindung durch Wertschätzung oder aktive Unterstützung von Betrieben wurden in sogenannten Lerninseln“ weiterführend diskutiert.

Die vielfältigen Sichtweisen der Workshopteilnehmer verdeutlichten eindrucksvoll die Komplexität des Themas Fachkräftesicherung“ und die Bedeutung der Zusammenarbeit und des Erfahrungsaustauschs innerhalb Branche. (ZVG)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.