Zimmerpflanzen des Monats September: Fleischfressende Pflanzen

LIm September richten sich alle Blicke auf die Fleischfressenden Pflanzen. Trotz dem etwas bedrohlich klingenden Namen sind die Pflanzen des Monats die wohl faszinierendsten und außergewöhnlichsten Zimmerpflanzen überhaupt.

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Im September richten sich alle Blicke auf die Fleischfressenden Pflanzen. Trotz dem etwas bedrohlich klingenden Namen sind die Pflanzen des Monats die wohl faszinierendsten und außergewöhnlichsten Zimmerpflanzen überhaupt. Modern inszeniert setzen sie lebendige Akzente in den eigenen vier Wänden und werden zum stilsicheren Interieur Piece – für Menschen garantiert ungefährlich.

Die Pflanzen des Monats September sind ein kleines Wunder der Natur und faszinieren bereits seit Jahrhunderten die Menschen. Denn die auch „Karnivore“ oder „Insektivore“ genannten Pflanzen sind ein echter Jäger im Topf – sie können ihre Beute aktiv fangen und verdauen. Der Naturforscher Charles Darwin setzte sich als einer der ersten Wissenschaftler 1875 mit diesem außergewöhnlichen Gewächs auseinander. Zuhause sind die Fleischfressenden Pflanzen auf der ganzen Welt, besonders häufig findet man sie aber in den feuchten, nährstoffarmen Moorgebieten Afrikas, Australiens, Amerikas und Europas. Doch auch als Zimmerpflanzen sind die raffinierten Gewächse eine spannende optische Ergänzung für jeden Raum.

Mit ganz unterschiedlichen, ausgeklügelten Techniken fangen die diversen Arten der Fleischfressenden Pflanze kleine Insekten. Allen gemein ist dabei jedoch eins: Einmal in ihren Fängen, gibt es kein Entkommen für Stubenfliege & Co. Je nach Sorte locken die Fleischfressenden Pflanzen ihre Beute durch intensiven Duft, leuchtende Farben oder eine glitzernde, aber betäubende Substanz an und erweisen sich dadurch als nützlicher Schädlingsbekämpfer. Das Faszinierende daran: Sie verdauen ihre Beute mit einem Enzym-Cocktail, der dem menschlichen Magensaft ähnelt.

Trotz ihrer exotischen Erscheinung ist der Pflegeaufwand der Fleischfressenden Pflanzen überschaubar und somit sind sie selbst für Einsteiger geeignet. Die ungewöhnliche Zimmerpflanze benötigt einen sehr hellen und vor Zugluft geschützten Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung oder Heizungsluft. Da sie den größten Teil ihrer Nahrung aus der Beute bezieht, ist ihr restlicher Nährstoffbedarf sehr gering. In einer nährstoffarmen und leicht sauren Erde fühlt sie sich besonders wohl. Das Substrat sollte stets gleichmäßig feucht gehalten und ausschließlich mit kalkfreiem Wasser gegossen werden. Zudem sollte die Fleischfressende Pflanze regelmäßig mit destilliertem Wasser besprüht werden, da sie eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigt. (BBH)

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