Weihenstephan: Gute Resonanz auf Online-Weiterbildungsportal

Das kostenfreie Online-Weiterbildungsportal 'Raum für Vielfalt' der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf erfährt positive Resonanz.

Screenshot aus dem Modul Ackerwildkräuter. Bild: Isabell Möhrle, HSWT.

Seit August letzten Jahres können sich Interessierte im kostenfreien Online-Weiterbildungsportal 'Raum für Vielfalt' der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) zum Thema Biodiversität informieren. Mittlerweile verzeichnet das E-Learning-Portal schon mehr als 3.200 Klicks. „Ein Erfolg!“, findet der Landschafts- und Pflanzenökologe Prof. Dr. habil. Michael Rudner, der das Projekt ins Leben gerufen hat und sich über die zahlreichen positiven Rückmeldungen freut.

Das E-Learning-Portal bietet Anregungen für alle Interessierte, richtet sich aber besonders an Landwirte, Umweltplaner und Naturschützer. Ausgangsziel des Projektes war es, durch umfassende Information den Diskurs von sich oft gegensätzlich gegenüberstehenden Parteien konstruktiv zu machen. Ein besseres Verständnis der Belange der jeweils anderen Seite soll dazu dienen, Spannungen zwischen „Naturschützern“ und „Naturnutzern“ abzubauen. Landwirtschaft und Artenvielfalt lassen sich durchaus gut kombinieren.

Über die spezifischen Inhalte hinaus eignet sich das Schulungsangebot auch sehr gut zur Wissensvermittlung und Sensibilisierung für Biodiversität an Hochschulen, Schulen und Bildungseinrichtungen. Aber auch jeder interessierte Naturliebhaber lernt die Zusammenhänge der Biodiversität besser verstehen und kann dadurch einen eigenen Beitrag zur Verbesserung leisten.

Entwicklung des Online-Weiterbildungsportals

Entwickelt wurde das Wissenstransfer-Projekt ab März 2017 am Biomasse-Institut der HSWT am Campus Triesdorf unter der Leitung von Professor Michael Rudner und Mitwirkung von elf weiteren Professorinnen und Professoren aus den Fakultäten „Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung” sowie „Umweltingenieurwesen”. Für die Ausarbeitung des E-Learning-Portals zeigte sich Frau Isabel Möhrle als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Biomasse-Institut verantwortlich. „Das Projekt war gestartet, lange bevor die biologische Vielfalt in den Fokus des öffentlichen Interesses geraten ist”, betonte Rudner. Der Europäische Sozialfonds sowie der Freistaat Bayern förderten das Projekt, die virtuelle Hochschule Bayern begleitete es als Projektträger. (HWST)

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