Thüringen: Landesgartenschau gibt Leinefelde-Worbis neuen Schub

Ministerin Boos-John zieht erste Zwischenbilanz und stellt neue Standortkampagne vor.

Die Landesgartenschau Leinefelde-Worbis 2026 – 172 Tage voller Blütenzauber, Begegnungen und besonderer Momente!

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„Die Landesgartenschau ist schon heute ein Gewinn für Leinefelde-Worbis.“ Dieses erste Zwischenfazit zog Thüringens Landwirtschaftsministerin Colette Boos-John jetzt am Rande einer Sitzung des Thüringer Kabinetts auf dem Gelände der Landesgartenschau. Gemeinsam mit Bürgermeister Christian Zwingmann sowie den Geschäftsführern der Landesgartenschau Leinefelde-Worbis gGmbH, Stefan Nolte und Tobias Otto, verwies sie auf die zahlreichen Projekte, die umgesetzt oder angestoßen wurden – vom eigentlichen Ausstellungsgelände bis hin zu umfangreichen Investitionen in Infrastruktur und Stadtentwicklung. Zugleich stellte die Ministerin die neue Themenkampagne des Thüringer Standortmarketings vor, mit der die Landesgartenschau in den kommenden Monaten zusätzlich unterstützt und beworben wird.

„Die Landesgartenschau ist eine umfassende Vitalkur für Leinefelde-Worbis. Sie hat wichtige Investitionen beschleunigt, neue Grün- und Lebensräume geschaffen und Projekte ermöglicht, die das Gesicht der Stadt dauerhaft zum Positiven verändern. Was hier entstanden ist, bleibt der Region noch lange erhalten“, sagte die Ministerin.

Unter dem Leitmotiv „Aussöhnung zwischen Stadt und Landschaft“ wurden unter anderem das Flüsschen Ohne renaturiert, neue Grün- und Aufenthaltsflächen geschaffen, der „Lunapark“ und „Tüffers Garten“ neu gestaltet und die Voraussetzung für die künftige Gartenstadt in der Leinefelder Südstadt geschaffen. Mit rund 30 Mio. Euro Fördermitteln des Landes, des Bundes und der Europäischen Union sowie rund 20 Mio. Euro kommunalen Eigenmitteln wurden Investitionen von weit über 100 Mio. Euro ausgelöst.

Die Ministerin hob zugleich die Rolle der Landesgartenschau als Schaufenster des Thüringer Gartenbaus sowie des Garten- und Landschaftsbaus hervor. Der Themengarten „Grünes Herz – Der Garten Thüringens“, die Mustergärten der Garten- und Landschaftsbaus, der Blumenblock mit seinen wechselnden Blumenschauen sowie die Angebote zu den Grünen Berufen zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig und leistungsfähig die Gartenbau-Branche in Thüringen ist. Auch werden die Angebote des Grünen Klassenzimmers rege genutzt.

Seit Mitte Juni begleitet zudem das Thüringer Standortmarketing die Landesgartenschau mit einer eigenen Themenkampagne. Im Mittelpunkt stehen Thüringens Gartenbautradition, die Grünen Berufe, die besondere Schulgartenkultur des Freistaats sowie die Vielfalt der Parks und Gärten. Über Social Media, digitale Werbeformate, Anzeigen und redaktionelle Beiträge wirbt die Kampagne bis in den Herbst hinein für Thüringen als Garten-, Natur- und Tourismusland – und zugleich für einen Besuch der Landesgartenschau.

„Die Landesgartenschau macht sichtbar, wofür Thüringen ‚im Grünen‘ steht: für eine lange Tradition im Gartenbau, attraktive Parks und Gärten, spannende Ausbildungsberufe und ein lebendiges Gartenbau-Handwerk. Mit unserer Themenkampagne wollen wir noch mehr Menschen einladen, Leinefelde-Worbis und die vielen grünen Seiten Thüringens zu entdecken“, sagte Boos-John.

Die Landesgartenschau Leinefelde-Worbis läuft noch bis zum 11. Oktober 2026. Mit Beginn der Sommerferien und der nun einsetzenden Hauptblüte erwarten die Besucherinnen und Besucher zahlreiche weitere Veranstaltungen und florale Höhepunkte.

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