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Thüringen: Baumschulerhebung 2025
Nach den Ergebnissen der Baumschulerhebung 2025 verfügten 20 Thüringer Landwirtschaftsbetriebe über eine Baumschulfläche von mindestens 0,5 Hektar. Insgesamt wurden auf einer Fläche von 94 Hektar Baumschulgewächse kultiviert. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilt, war gegenüber der letzten Erhebung im Jahr 2021 ein Rückgang um 7 Betriebe (-26%) und 41 Hektar (-30%) Baumschulfläche zu verzeichnen. Im Durchschnitt bewirtschaftete ein Baumschulbetrieb 2025 wie auch 2021 rein rechnerisch 5 Hektar Baumschulfläche.
Zur Anzucht von Ziersträuchern und Bäumen für Straßen, Parks usw. wurden 29 Hektar genutzt. Dazu zählen Nadelgehölze und Koniferen, Rhododendren, Formgehölze, Bodendecker, Schling- und Kletterpflanzen sowie Ziersträucher und Gehölze. Zur letzten Erhebung 2021 wurden diese Gewächse auf 34 Hektar angebaut. Das waren 4 Hektar bzw. 13% weniger.
Auf 4 Hektar wurden Unterlagen für die Veredlung von Gehölzen wie Obstunterlagen und Rosenunterlagen erzeugt und damit 1 Hektar weniger als im Jahr 2021. Veredlungsunterlagen für Laub- und Nadelgehölze wurden in Thüringen nicht erzeugt.
18 Hektar wurden für Veredlungen genutzt (2021: 33 Hektar). Überwiegend wurden Baumobstgehölze veredelt (14 Hektar).
Auf jeweils 7 Hektar der Baumschulflächen wuchsen Forstpflanzen (2021: 18 Hektar) und Heckenpflanzen (2021: 9 Hektar).
Für Gründüngung, Brachen, Einschläge und Mutterpflanzenquartiere nutzten die Baumschulbetriebe 28 Hektar. Hier beträgt der Rückgang zur letzten Baumschulerhebung 6 Hektar. 99% der Baumschulfläche befanden sich im Freiland. 1% der Flächen befand sich unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen bzw. in Gewächshäusern.
Deutschlandweit bewirtschafteten im Jahr 2025 rund 1 370 landwirtschaftliche Betriebe eine Baumschulfläche von 15 350 Hektar. Der Anteil Thüringens an der gesamtdeutschen Baumschulfläche betrug 0,6%.

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