Statistik: Erzeugerpreise im Januar 2021

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Januar 2021 um 5,8% niedriger als im Januar 2020.

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Januar 2021 um 5,8 % niedriger als im Januar 2020. Bild: Destatis.

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Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Preise gegenüber dem Vormonat Dezember 2020 um 2,5%. Dabei gab es große Unterschiede zwischen tierischen und pflanzlichen Erzeugnissen.

Preise für tierische Erzeugnisse um 12,6% gesunken – für Schweine sogar um 35,2%

Die Preise für tierische Erzeugnisse gingen im Januar 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,6% zurück.

Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 5,5% gestiegen – für Getreide sogar um 17,9%

Im Gegensatz zu den tierischen Erzeugnissen stiegen die Preise für pflanzliche Erzeugnisse im Januar 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,5%. Der Anstieg ist vor allem auf die um 17,9% höheren Preise für Getreide zurückzuführen. Einen ähnlich starken Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat hatte es zuletzt im Februar 2019 gegeben. Ein Auslöser hierfür könnten die Exportbeschränkungen von Russland sein. Des Weiteren trägt eine erhöhte Nachfrage aus Importländern zu den erhöhten Preisen bei.

Beim Gemüse betrug die Preissteigerung im Januar 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat 11,4%. Ausschlaggebend hierfür waren vor allem die Preissteigerungen beim Salat (+22,5%) durch das witterungsbedingt verknappte Angebot.

Auch beim Obst kam es zu Preissteigerungen: Die Preise lagen im Januar 2021 um 30,1% höher als im Januar 2020. Erwähnenswert waren hierbei die gestiegenen Erzeugerpreise für Tafeläpfel (+14,2%). Die Preissteigerung ist hauptsächlich durch frostbedingte Ernteausfälle in Teilen von Deutschland begründet.

Für Speisekartoffeln hingegen sinken die Preise gegenüber dem Vorjahresmonat bereits seit einigen Monaten. Im Januar 2021 waren sie 51,9% und im Dezember 2020 waren sie 50,8% niedriger als im Vorjahresmonat. Hierfür dürfte vor allem die fehlende Nachfrage durch die Gastronomie verantwortlich sein. Daneben könnte auch die schlechte Qualität unter anderem durch die trockenen Bedingungen bei der Ernte eine Rolle spielen. Zudem findet kaum Ware den Weg in den Export. (Destatis)

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