Schweiz: Mostäpfel und -birnen sind gefragt

Als Folge des Frostes im Frühling wird mit einer tiefen Mostobst Ernte gerechnet. Die einheimischen Mostereien hoffen, dass die Produzenten das Mostobst auflesen, damit der inländische Bedarf abgedeckt werden kann.

Mostäpfel und -birnen - Sind gefragt. Bild: GABOT.

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Gemäß der Ernteschätzung des Schweizer Obstverbandes (SOV) werden dieses Jahr 40.600 t Mostäpfel und 3.600 t Mostbirnen erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr sind das bei den Mostäpfeln rund 49% und bei den Mostbirnen 81%. Die gesamte Mostobsternte beträgt dieses Jahr rund die Hälfte des 4-Jahresdurchschnittes 2013-2016 (82.120 t) und 48% der Vorjahresmenge. Diese tiefe Menge ist auf den Frühjahresfrost zurückzuführen. Trotz Reserven und den erwarteten Mengen Mostobst könnte die Versorgung des inländischen Marktes knapp werden.

Kein Rückbehalt und stabile Preise

Die Mostobst Richtpreise bleiben gleich wie im Vorjahr: Spezial Mostäpfel Fr. 33.-, gewöhnliche Mostäpfel Fr. 26.- und Mostbirnen 23.-, jeweils pro 100 kg. Aufgrund der kleinen Ernte und der neuen Marktlage beschloss das Produktzentrum Mostobst gegenüber dem Vorjahr keinen Rückbehalt bei Mostäpfeln sowie bei den Mostbirnen zu erheben.

Wegen der Ernte- und Marktprognosen ist jeder Mostapfel und jede Mostbirne bei den Mostereien des Schweizer Obstverbandes willkommen. Nur so kann der Schweizer Markt mit einheimischer Ware versorgt werden. (Schweizer Obstverband)

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