Schweiz: IG Zukunft Pflanzenschutz setzt sich für sauberes Trinkwasser ein

Das schweizer Bundesamt für Umwelt konstatiert im heute veröffentlichten Bericht, dass weitere Anstrengungen notwendig sind, um auch künftig den Schutz des Trinkwassers zu gewährleisten.

IG Zukunft Pflanzenschutz setzt sich für sauberes Trinkwasser ein.

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Das schweizer Bundesamt für Umwelt hat den Bericht der nationalen Grundwasserbeobachtung (NAQUA) für die Jahre 2007 bis 2016 veröffentlicht. Dieser Bericht kommt zum Schluss, dass die Trinkwasserqualität in der Schweiz auf gutem Stand und ohne Bedenken konsumierbar ist. Allerdings müsse das Grundwasser künftig noch konsequenter geschützt werden. Die IG Zukunft Pflanzenschutz teilt dieses Anliegen. Sie wurde von Verbänden entlang der gesamten Wertschöpfungskette explizit gegründet, um das Risiko von Pflanzenschutzmitteln für Mensch und Umwelt weiter zu reduzieren.

Verdopplung der Investitionen in Forschung und Entwicklung

Die Produzentinnen und Produzenten, welche die IG vertritt, nutzen bereits heute zahlreiche Alternativen zu herkömmlichen Pflanzenschutzmitteln, um ihre Pflanzen auf nachhaltige Weise vor Witterung, Naturereignissen, Unkraut und natürlichen Feinden zu schützen. Sie setzen Nützlinge ein, bauen resistente Sorten an, verwenden Techniken wie das Verwirrungssystem oder nutzen technische Innovationen. Pflanzenschutzmittel kommen nur zum Einsatz, wenn keine Alternativen dazu existieren. Die Mitglieder der IG haben sich verpflichtet, den bundesrätlichen Aktionsplan Pflanzenschutzmittel praxisnah umzusetzen. Die entsprechenden Arbeiten sind im Gange. Überdies intensivieren sie ihre Aktivitäten im Bereich der Forschung. So haben sie im Juni dieses Jahres beschlossen, bis 2030 ökonomisch und ökologisch nachhaltige Alternativen zu den umstrittensten Pflanzenschutzmitteln zu finden und dazu ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung zu verdoppeln.

Innovation statt Verbote

Die Mitglieder der IG Zukunft Pflanzenschutz leisten damit einen gewichtigen Beitrag zur Reduktion der Risiken von Pflanzenschutzmitteln. Gleichzeitig nehmen sie ihre gesellschaftliche und ökonomische Verantwortung wahr: Sie versorgen die Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz täglich mit qualitativ hochwertigen und frischen Lebensmitteln und Zierpflanzen in ausreichender Menge, schaffen Tausende von Arbeitsplätzen und garantieren kurze Transportwege. Die Pflanzenschutz-Initiativen vermögen diese Ziele nicht zu erreichen. Sie gefährden die gesamte inländische Produktion, fördern den Import und verlagern somit die Problematik ins Ausland, anstatt sie in der Schweiz anzugehen.

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