Schweiz: Himbeeren auf 158 ha

In der Schweiz werden Himbeeren auf 158 Hektar angebaut. Das Hauptanbaugebiet liegt mit 61 Hektar in der Ostschweiz. 2014 wurden 1.405 t Schweizer Himbeeren geerntet, was unter den Beeren Rang 2 nach der Erdbeere bedeutet.

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In der Schweiz werden Himbeeren auf 158 Hektar angebaut. Das Hauptanbaugebiet liegt mit 61 ha in der Ostschweiz. 2014 wurden 1.405 t Schweizer Himbeeren geerntet, was unter den Beeren Rang 2 nach der Erdbeere bedeutet.

Keine Beere
Dass die Himbeere verführerisch schmeckt, mag wohl kaum einer abstreiten. Ihre Bezeichnung als Beere hingegen muss man ihr aus botanischer Sicht aberkennen. Denn streng genommen ist die Himbeere keine Beere, sondern eine Sammelsteinfrucht. Das heißt, aus den zahlreichen Blütenblättern entwickelt sich jeweils eine Steinfrucht, die sich, wenn sie reif ist, als Ganzes ablöst. Wirkliche Beeren dagegen bilden sich nur aus einem Fruchtknoten und enthalten normalerweise mehrere Samen pro Frucht. Die Himbeere ist laut Botanik also keine Beere, Bananen, Gurken und Tomaten hingegen schon.

Die Rubus idaeus, wie die Frucht mit lateinischem Namen heißt, wird in Sommer- und Herbsthimbeeren unterteilt. Sommerhimbeeren tragen ihre Früchte von Mitte Juni bis Ende Juli an Trieben, die im Vorjahr gebildet haben. Bei den Herbsthimbeeren wachsen die Früchte an Trieben, die sich im selben Jahr gebildet haben und von Ende Juli bis Ende September geerntet werden.

Hart im Nehmen
Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit blüht die Himbeere vom klimatisch rauen Alaska bis in heisse Gebiete Südostasiens. In unseren Wäldern trifft man die Himbeere häufig in wilder Form an. Weil ihr Anbau verhältnismässig einfach ist, wird sie auch gerne in Privatgärten angebaut. (Quelle: lid)

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