Sachsen: Trockenheit setzte Gemüseproduzenten zu

In Sachsen wurden 2018 insgesamt 36.900 t Gemüse geerntet, darunter knapp 33.900 t im Freiland. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, verringerte sich die Erntemenge gegenüber dem Vorjahr um 26.400 t (42%).

Die Trockenheit setzte dem sächsischen Gemüsebau zu. Bild: GABOT.

Anzeige

Hauptgründe hierfür waren die Trockenheit in der Hauptvegetationszeit und eine um rund 150 auf 4.120 Hektar reduzierte Anbaufläche. Die Frischerbse war mit einem Anbauumfang von 2.342 Hektar die bedeutendste Gemüseart in Sachsen. Auch bundesweit war Sachsen größter Produzent dieses Gemüses. Der Anteil an der Anbaufläche lag bei 43%. Die höchste Erntemenge wurde mit 9.200 Tonnen bei Zwiebeln eingefahren. Dies entspricht einem Anteil von 27% an der gesamten sächsischen Gemüseernte im Freiland. Es folgten Frischerbsen mit gut 7.800 Tonnen, Weißkohl mit 2.700 Tonnen, Buschbohnen mit knapp 2.200 Tonnen und Spinat mit rund 1.800 Tonnen.

89 Betriebe bauten 27.8 Hektar Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern an. Hier dominierten Salatgurken mit einer Erntemenge von 1.800 Tonnen und Tomaten mit 639 Tonnen. Das Zentrum des sächsischen Gemüseanbaus befand sich mit 1.800 Hektar im Landkreis Meißen. Knapp vier Fünftel (79%) der Gemüseanbaufläche im Freiland wurde von 33 Betrieben (20%) mit mehr als 30 Hektar Gemüseanbaufläche bewirtschaftet.

Deutschlandweit wurden 2018 rund 3,52 Mio. Tonnen Gemüse im Freiland geerntet. (Statistik Sachsen)

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.