Sachsen-Anhalt: Autonomes Fahren in der Landwirtschaft

Das Land Sachsen-Anhalt will die Entwicklung autonomer Technologien in der Landwirtschaft gezielt vorantreiben.

Feldroboter halten immer häufiger Einzug in die Landwirtschaft. Bild: GABOT.

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Die Ministerien für Infrastruktur und Digitales sowie für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten bündeln künftig gemeinsam mit der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau ihre Kompetenzen im Projekt „Autonomes Fahren in der Landwirtschaft“.

„Autonome Technologien bieten große Chancen für eine moderne und leistungsfähige Landwirtschaft. Wir wollen Innovationen nicht nur beobachten, sondern praktische Erfahrungen sammeln und gemeinsam Lösungen entwickeln“, sagte Landwirtschaftsstaatssekretär Gert Zender heute im altmärkischen Iden bei der Unterzeichnung einer entsprechenden Absichtserklärung der beteiligten Partner. Dazu gehöre beispielsweise auch die Frage, wie autonome Landmaschinen sicher und rechtssicher öffentliche Straßen queren können, ergänzte der Verkehrsstaatssekretär Sven Haller mit Blick auf die Kooperation beider Häuser.

Ziel des zunächst auf drei Jahre angelegten Projektes ist es, den praktischen Einsatz autonomer landwirtschaftlicher Maschinen zu begleiten, Erfahrungen aus der Anwendung zu gewinnen sowie technische, organisatorische und regulatorische Fragestellungen frühzeitig zu identifizieren. Im Mittelpunkt des ersten Projektabschnitts steht die Querung öffentlicher Straßen durch autonome landwirtschaftliche Maschinen.

Für Demonstrations- und Testzwecke wird unter anderem ein AgBot T 5.112 des Herstellers AgXeed eingesetzt.

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