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3. September: Tag der Orchidee
In 2026 ist es der 3. September, an dem wir den Internationalen Tag der Orchidee feiern. Grund genug, sich die besondere Pflanze einmal genauer anzuschauen. Hier kommen drei spannende Fakten zur Orchidee.
1. Eine riesige Familie
Über 25.000 Orchideenarten gibt es auf der Welt - damit bilden Orchideen in ihrer Gesamtheit die größte Familie unter den Blütenpflanzen! Beheimatet sind sie nicht nur in den tropischen Regenwäldern, sondern beispielsweise auch in Europa. Dennoch: Wer sich hierzulande auf den Fensterbänken umschaut, wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine Phalaenopsis entdecken. Diese Art, auch Schmetterlingsorchidee genannt, ist die bekannteste und beliebteste. Sie allein ist in Hunderten verschiedenen Formen, Blütengrößen und Farben erhältlich. Ihr Name leitet sich vom griechischen Wort Phalaina ab, was übersetzt Falter bedeutet. Und tatsächlich muten ihre Blüten - die zahlreich an langen Rispen erscheinen - wie ein Schwarm exotischer Schmetterlinge an.
2. Begabte Luftwurzeln
Während die meisten Pflanzen ihre Wurzeln unter der Erde ausbilden, tragen Orchideen ihre Luftwurzeln regelrecht zur Schau. Denn Orchideen wachsen in ihrem ursprünglichen Habitat mehrheitlich in den Kronen von Bäumen, anstatt im Boden. Tatsächlich sind sie sogar in der Lage, mit ihren Wurzeln Photosynthese zu betreiben. Damit Licht an die Wurzeln gelangen kann, werden Orchideen in der Regel in Töpfen aus transparentem Kunststoff angeboten. Das spezielle Substrat besteht aus locker eingefüllten Rindenstückchen, Blähton oder Kork und lässt eine gute Belüftung und dennoch gute Verankerung der Wurzeln zu. Orchideen sollten daher niemals in normale Blumenerde umgetopft werden. Das hilft auch beim Gießen, denn die Wurzeln sind ein guter Indikator dafür, ob man Wasser geben sollte oder noch nicht: Sind sie grün, ist alles ok. Sind sie grau, sollte man zur Kanne greifen.
3. Samen wie ein Staubkorn
Die Samen von Orchideen sind die kleinsten aller Blütenpflanzen und in der Regel kaum größer als ein Staubkorn. Der Grund: Die Pflanze verzichtet auf ein Nährstoff-Proviantpaket für ihre Keimlinge und setzt stattdessen auf Quantität und Leichtigkeit. Die meisten Orchideen produzieren unzählige winzige, leichte Samen, die vom Wind fortgetragen werden und an anderer Stelle keimen. Spannend ist auch, dass bei vielen Arten anschließend ein Mykorrhiza-Pilz dabei hilft, den Orchideennachwuchs mit Nährstoffen zu versorgen. Im Wohnzimmer muss man sich um deren Vermehrung allerdings keine Gedanken machen, die Orchideen sind mehrjährig und erfreuen bei guter Pflege immer und immer wieder. Wer wissen will, wie man ihnen beste Bedingungen schafft, schaut sich auf https://orchidsinfo.eu/de um. Dort gibt es für die verschiedenen Orchideenarten individuelle Tipps und Tricks. (Quelle: GPP)

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