BOG: Unwetterschäden beeinträchtigen gartenbauliche Betriebe

Im Juni zogen schwere Unwetter mit Starkregen, Hagel und Orkanböen über Deutschland. Regional hinterließen sie vor allem im Gemüsebau große Schäden. So waren u.a. die Pfalz, aber auch Bayern, Thüringen, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen stark betroffen.

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Im Juni zogen schwere Unwetter mit Starkregen, Hagel und Orkanböen über Deutschland. Regional hinterließen sie vor allem im Gemüsebau große Schäden. So waren u.a. die Pfalz, aber auch Bayern, Thüringen, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen stark betroffen. Salat-, Kohl- und Radisfelder standen gebietsweise komplett unter Wasser. Allein in der Pfalz wurden rund 800 ha Gemüse als überschwemmt gemeldet.

In 2016 waren Wetterextreme deutlich früher aufgetreten als in der Vergangenheit. Bereits Ende Mai hatten heftige Gewitter mit Stark- und Platzregen, aber auch Hagel und Sturm große Schäden angerichtet. Die Fachgruppe Gemüsebau im Bundesausschuss Obst und Gemüse im ZVG setzt sich dafür ein, die Risikovorsorge für die Gemüsebaubetriebe zu verbessen. Eine staatliche Unterstützung ist dringend erforderlich.

Die kommende 51. Herbsttagung des deutschen Gemüsebaus steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Klimawandel – Wie sieht unsere Zukunft aus?“ Als Hauptredner konnte der bekannte Meteorologe und Fernsehmoderator Sven Plöger gewonnen werden. Zusammen mit weiteren Experten wird er am 18. November im westfälischen Münster über die Auswirkungen des Klimawandels referieren und diskutieren. (BOG/ZVG)

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