Rentenbank-Agrarbarometer: Agrar-Geschäftsklima sinkt weiter

Die Stimmung in der deutschen Landwirtschaft bleibt angespannt. Das Agrar-Geschäftsklima ist im September 2026 auf -3,1 Punkte gesunken. Die hohen Betriebsmittelpreise setzen den landwirtschaftlichen Betrieben zu. Während die Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Lage auf -3,5 Punkte gesunken ist, setzt sich bei den Zukunftserwartungen der positive Trend der vergangenen Quartale fort.

Die Rentenbank finanziert unbürokratisch und schnell agrarbezogene Vorhaben aller Art. Bild: Rentenbank.

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Die Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden zwei bis drei Jahren verbessert sich auf -2,7 Punkte. Auch bei der Beurteilung der zukünftigen wirtschaftlichen Lage bleiben die Betriebsmittelpreise ein wesentlicher Faktor. 49% der Betriebe mit negativen Erwartungen nennen sie als einen der wichtigsten Gründe, gefolgt von der Agrarpolitik (42%).

"Wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Entwicklungen und Wetterextreme erhöhen den Druck - neben hohen Betriebsmittelpreisen - auf die Betriebe. Wichtig bleibt, dass Landwirtinnen und Landwirte finanziell handlungsfähig bleiben. Als Rentenbank unterstützen wir mit dem Liquiditätsprogramm I schon heute schnell und unkompliziert bei finanziellen Engpässen. Seit Start des Programms im Juni haben wir bereits rund 1.000 Kredite mit einem Gesamtvolumen von über 50 Mio. Euro zugesagt. So unterstützen wir dabei, die Investitionen der Branche zu ermöglichen und ihren Mut und den positiven Blick auf die Zukunft in konkrete Projekte zu übersetzen", sagt Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstands der Rentenbank.

Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds haben die landwirtschaftlichen Betriebe in den vergangenen Monaten investiert. 74% der befragten Landwirtinnen und Landwirte haben in den vergangenen zwölf Monaten Investitionen getätigt. Für die kommenden zwölf Monate planen noch 52% der Betriebe Investitionen.

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