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Pelargonien: Farbenfrohe Dauerblüher für den Herbst
So sorgen sie auf Balkon und Terrasse, im Garten oder vor dem Hauseingang noch weit in den Herbst hinein für Farbe.
Herbstfarben mit Geranien
Geranien in Apricot, Lachs, warmem Orange und kräftigem Rot harmonieren wunderbar mit den Farben des Herbstes. Zusammen mit Terrakotta, Kürbissen, getrockneten Gräsern und anderen Fundstücken aus der Natur lassen sie sich zu stimmungsvollen Herbstdekorationen arrangieren.
Auch kreative Geranien-Ideen haben jetzt noch Saison. Wie wäre es zum Beispiel mit einer blühenden Alternative zum klassischen Herbstkranz? Mit einem selbst gemachten Blütenkranz gruppieren sich Tontöpfe in unterschiedlichen Größen rund um einen breiten Metallring. Bepflanzt mit farbenfrohen Geranien und filigraner Mühlenbeckia wird daraus eine charmante Wanddekoration, die vor rustikalem Holz besonders schön zur Geltung kommt.
Schön durch den Herbst: Darauf kommt es an
Mit kürzer werdenden Tagen und sinkenden Temperaturen verändert sich der Pflegebedarf der Geranien. Wasser brauchen die Pflanzen jetzt deutlich weniger als an heißen Sommertagen. Vor dem Gießen deshalb stets prüfen, ob sich die Erde auch in zwei Zentimetern Tiefe trocken anfühlt. Überschüssiges Wasser muss gut ablaufen können. Denn bei kühler Witterung verdunstet Feuchtigkeit langsamer und Nässe hält sich länger.
Damit Geranien bis zuletzt schön bleiben und immer wieder neue Blüten bilden, sollten welke Blätter und Verblühtes weiterhin regelmäßig entfernt werden. Bei gefüllten und halbgefüllten Sorten ist das bei feuchtem Herbstwetter besonders wichtig, da verklebte Blüten leicht faulen können.
Auch der Nährstoffbedarf nimmt im Herbst ab. Ab Ende September kann das Düngen ganz eingestellt werden. Die kürzeren Tage und kühleren Nächte bremsen das Wachstum, und die im Substrat vorhandenen Nährstoffe reichen in der Regel für die verbleibenden Wochen der Saison aus.
Geschützt hält die Blütenpracht länger
Kühle Herbsttage machen Geranien wenig aus. Solange es frostfrei bleibt, können sie weiterwachsen und neue Blüten bilden. Wer die Blütensaison möglichst lange auskosten möchte, rückt Töpfe und Kübel am besten an einen geschützten Platz, beispielsweise dicht an eine Hauswand. Dort sind die Pflanzen Wind und Regen weniger stark ausgesetzt. Außerdem profitieren sie von der gespeicherten Wärme des Gebäudes. In milden Jahren können Geranien so bis weit in den Spätherbst hinein blühen. An besonders geschützten Standorten sind mitunter sogar im Dezember und darüber hinaus noch blühende Exemplare zu entdecken.
Den Sommer ein bisschen länger bewahren
Üppig blühende Topfgeranien und einzelne Schnittblüten sind auch im Herbst ein schönes Duo. Auf einer geschützten Veranda oder im Wintergarten setzen sie gemeinsam farbenfrohe Akzente (links). Wer die Farben des Sommers noch länger bewahren möchte, kann frische Blüten und Blätter außerdem pressen und trocknen und anschließend für kreative Dekorationen wie florale Bilder und Collagen verwenden.
Wenn Frost droht: Zeit fürs Winterquartier
Geranien können draußen bis zum ersten Frost weiterblühen. Wer seine Pflanzen überwintern möchte, sollte sie allerdings schon vorher ins Winterquartier bringen. Sinken die Nachttemperaturen dauerhaft unter fünf Grad Celsius, ist der richtige Zeitpunkt dafür gekommen. Vor dem Einräumen die Pflanzen auf etwa zehn bis 15 Zentimeter zurückschneiden und Blätter und Blütenstände entfernen. Ideal ist ein heller, kühler und frostfreier Raum mit Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius. Während der Winterruhe genügt es, die Erde leicht feucht zu halten. Dünger benötigen die Pflanzen in dieser Zeit nicht. Im Frühjahr dürfen die Geranien dann wieder ins Freie, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind.
Auch ein heller, frostfreier Wintergarten oder ein Gewächshaus eignet sich zum Überwintern. Bei ausreichend Licht können Geranien dort weiterwachsen und mitunter sogar weiterblühen. Dabei gilt: Je wärmer sie stehen, desto mehr Licht benötigen sie.

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