Offizieller Start von "REWE Bio"

REWE Bio erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

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"Wo REWE Bio draufsteht, ist auch Bio drin", versicherte Jan Kunath, Chef der REWE Supermärkte in Deutschland, heute beim offiziellen Start von REWE Bio auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. REWE Bio ist die "neueste Generation" von Lebensmitteln aus ökologischem Landbau und ersetzt von nun an die bisher unter "Füllhorn" bekannte Öko-Marke. "Die Zeiten, in denen Bio-Sortimente aus Körnermischungen bestanden, sind endgültig vorbei. Mit vielen interessanten Neuheiten bietet REWE Bio eine enorme Frische, Vielfalt und Abwechslung. Außergewöhnlich hohe Anforderungen an die Produktion sowie intensive Kontrollen gewähren unseren Kunden eine völlig neue Bio-Qualität", so Kunath.

Strenge Kontrollen
Artgerechte Tierhaltung, Fütterung mit Bio-Futtermitteln, Einsatz von Antibiotika nur im Notfall sowie der Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel sind ebenfalls selbstverständlich. Jan Kunath: "Außerdem trägt jedes Produkt das bekannte Bio-Siegel, um auch Bio-unerfahrenen Kunden eine deutliche Entscheidungshilfe zu geben." Besagtes Bio-Siegel erhalten nur Artikel, die den Vorgaben der EG-Öko-Verordnung sowie den jährlichen Prüfungen der Öko-Kontrollstellen entsprechen. Bei Bio-Obst und -Gemüse gehen die Anforderungen von REWE sogar noch über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Die Betriebe werden häufiger überwacht, die Produkte zusätzlich auf Rückstände untersucht. Durch regelmäßige Kontrollen der REWE eigenen Qualitätssicherung sowie externer Institute, wird die Einhaltung der Vorgaben permanent überprüft. Darüber hinaus verzichtet das Unternehmen bewusst auf Flugzeuge als Transportmittel seiner Ware und schützt durch Reduzierung des CO2- Ausstoßes aktiv die Umwelt.

In erster Linie heimische Bioprodukte
REWE fühlt sich mit seiner neuen Bio-Range in erster Linie dem Ökolandbau in Deutschland verpflichtet. Wo immer möglich, wird zunächst auf heimische Produkte zurückgegriffen. Beispielsweise bei Äpfeln, Kartoffeln oder Möhren. "Lediglich bei Lebensmitteln, die in Deutschland nicht oder nicht in entsprechender Menge angebaut werden wie Zitrusfrüchte, setzen wir auf Importe", sagte Kunath. Einfuhren aus dem europäischen Ausland unterliegen ebenfalls strengen Qualitätsvorgaben.

"Bio – mehr als ein Trend"
Bio boomt und verzeichnet in den vergangenen Jahren einen beispiellosen Aufschwung. Zweistellige Zuwachsraten belegen, dass sich immer mehr Konsumenten für die Herkunft und Produktion von Lebensmitteln interessieren. "Umfragen zufolge kaufen 62% der Verbraucher ihre Bio-Produkte bei Vollsortimentern wie der REWE. Auf Platz Zwei liegen die Discounter", sagte Kunath in Berlin. "Allerdings ist Bio für uns mehr als ein Trend." So bietet die Unternehmensgruppe bereits seit 1988 mit den Füllhorn-Artikeln die Alternative zu konventionell angebauten Waren an. Damit war sie Pionier im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. "Jetzt ersetzen wir Füllhorn durch REWE Bio. Warum? Weil wir auch bei Bio noch mehr Verantwortung übernehmen. Dafür bürgen wir mit unserem eigenen Namen", erklärte der Chef der REWESupermärkte in Berlin. (rewe)

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