Österreich: Erneut Unwetterschäden

Wieder von heftigen Unwettern heimgesucht wurde die Landwirtschaft in der Steiermark. Sinnflutartige Regenfälle suchten den Osten und Süden Österreichs heim.

Hagel und Überschwemmung an Kürbis, Zwaring, Stmk. Bild: Österreichische Hagelversicherung.

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Die Landwirtschaft kommt nicht zur Ruhe. Seit dem vergangenen Wochenende wüten sinnflutartige Regenfälle im Osten und Süden von Österreich. Wieder schwer betroffen ist die Landwirtschaft in der Steiermark: Am 5. Juni führten erneut Starkniederschläge mit Hagel zu schweren Schäden an Ackerkulturen (Getreide, Mais, Kürbis, Soja, Hirse), Gemüse und Weinkulturen. Insgesamt wurde eine Fläche von 3.000 Hektar teilweise regelrecht zerstört.

„Das Ereignis verursachte einen Gesamtschaden an landwirtschaftlichen Kulturen in der Höhe von 1,3 Mio. Euro. Wieder einmal wird uns deutlich vor Augen geführt, dass die Landwirtschaft von Unwetterextremen, welche durch klimatische Veränderungen mittlerweile verstärkt auftreten, stets als erste und auch am stärksten betroffen ist. Zudem ist durch die zunehmende Verbauung immer weniger Boden als natürlicher Wasserspeicher vorhanden. Dies führt insgesamt zu einer Steigerung der Schäden“, so der zuständige Landesleiter in der Steiermark, Ing. Josef Kurz. Dramatisch: Es ist erst Anfang Juni und die Hagelsaison hat noch nicht den Zenit erreicht. Die Landwirte kämpfen um einen entsprechenden Ertrag und das Einkommen kann binnen Minuten vernichtet werden. (Quelle: Österreichische Hagelversicherung)

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