Österreich: Unwetter hinterlässt Schäden

Extreme Regenfälle hinterließen in der Landwirtschaft in teilen Österreichs erhebliche Schäden.

Hagelnetze bei einer Apfelanlage, Größing bei Tieschen, Stmk.

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Die massiven Regenfälle der letzten beiden Tage in weiten Teilen von Österreich hinterließen in der Landwirtschaft deutliche Spuren. Der gesättigte und stark verbaute Boden konnte kein Wasser mehr aufnehmen, Überschwemmungen waren die logische Konsequenz. Insbesondere die Steiermark war dabei am späten Nachmittag des 30. Mai massiv von Starkniederschlägen und Hagel betroffen. In den Bezirken Weiz und Südoststeiermark entstand alleine durch dieses Unwetter ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft von mehr als 2 Mio. Euro. Aber auch in Niederösterreich kam es am Tag zuvor in den Bezirken Horn, Hollabrunn, Waidhofen a.d. Thaya und in der Buckligen Welt zu Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen im Ausmaß von rund 1,5 Mio. Euro. „In Summe entstand in den letzten beiden Tagen in Österreich ein Gesamtschaden an landwirtschaftlichen Kulturen in der Höhe von mehr als 4 Mio. Euro. Der Schwerpunkt war in der Steiermark und in Niederösterreich, aber auch im Burgenland und in Kärnten kam es zu Schäden. Dabei wurden auf einer Agrarfläche von fast 10.000 Hektar Ackerkulturen, Grünland, Wein- und Obstkulturen schwer geschädigt“, so Dr. Mario Winkler, Pressesprecher der Österreichischen Hagelversicherung. (Quelle: hagel.at)

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