Kartoffeln: Rekordernte verursachte schwierige Vermarktungssaison

Verhalten optimistisch beurteilten die Mitglieder des Fachausschusses Kartoffeln des Deutschen Bauernverband (DBV) die aktuelle Vermarktungssaison.

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Verhalten optimistisch beurteilten die Mitglieder des Fachausschusses Kartoffeln des Deutschen Bauernverband (DBV) die aktuelle Vermarktungssaison. Die Vermarktung der sehr guten Ernte 2014 mit 11,5 Mio. t war schwierig. Mittlerweile sind erste Anzeichen für steigende Erzeugerpreise im Markt erkennbar.

Trotz der aktuell unbefriedigenden Erzeugerpreise wird für 2015 nur eine geringe Einschränkung des Anbaus erwartet. 2014 wurden auf 245.100ha Kartoffeln angebaut. Der Anbau geht seit Jahren stetig zurück. Derzeit werden nur noch rund 58 kg pro Jahr und Kopf an Kartoffeln verzehrt. Noch vor zehn Jahren waren es 68 kg. Ursache ist vor allem die Änderung der Verzehrgewohnheiten der Verbraucher. Allerdings gewinnt der Verzehr von verarbeiteten Kartoffelprodukten immer mehr an Attraktivität – und dies nicht nur in Deutschland. Weltweit steigt die Nachfrage nach Pommes frites. Hier entwickelt sich ein Zukunftsmarkt für die Kartoffeln. (DBV)

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