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NRW: Anbauflächen für Rosen um mehr als 50% zurückgegangen
Im Vergleich zu 2017 (damals: 140 Hektar) war die Anbaufläche damit um ganze 55% geringer. Auf Chrysanthemen entfielen sowohl 2025 als auch 2021 jeweils 3 Hektar Anbaufläche, was einem Rückgang von 87,5% zu 2017 entsprach. Tulpen wurden auf 8 Hektar und Gerbera auf 2 Hektar angebaut. Beide Blumensorten verzeichneten ebenfalls einen Rückgang zu 2017. Im Vergleich mit 2021 nahm die Anbaufläche bei den Tulpen um 4 Hektar zu, bei den Gerbera verringerte sich die Fläche um 1 Hektar leicht.
Bundesweit größte Anbaufläche für Rosen, Tulpen und Gerbera in NRW
Im deutschlandweiten Vergleich der einzelnen Bundesländer lag NRW sowohl bei der Anbaufläche für Zierpflanzen insgesamt als auch bei einzelnen Blumensorten vorn. Knapp die Hälfte der bundesweiten Anbauflächen für Tulpen (49,7%) lagen in NRW. Die nordrhein-westfälischen Anbauflächen für Rosen machten einen Anteil von 39,5% aus, die für Gerbera lagen bei 35,7%. Bei den Chrysanthemen lag NRW mit einem Anteil von 16,9%, hinter Bayern mit 27,7%, an zweiter Stelle. Insgesamt bauten landwirtschaftliche Betriebe deutschlandweit auf 2.421 Hektar Fläche Schnittblumen bzw. Zierpflanzen zum Schnitt an. NRW hatte mit 1.014 Hektar einen Anteil von 41,9% an der Gesamtanbaufläche.
Mehr als ein Viertel der importieren Schnittblumen waren Rosen
2025 importierte die NRW-Wirtschaft, nach vorläufigem Ergebnis, über 63.000 Tonnen Schnittblumen mit einem Warenwert von rund 506 Mio. Euro.
Mit einem Anteil von 26,5% waren gut ein Viertel der importierten Schnittblumen frische Rosen. Frische Chrysanthemen hatten einen Anteil von 5,4% und Nelken von 2,9%.
Die Niederlande waren mit fast 15.000 Tonnen das wichtigste Lieferland frischer Rosen. Mit deutlichem Abstand folgten Kenia mit rund 1.200 Tonnen und Ecuador mit 400 Tonnen.

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