NL: Neue Arbeitsweise zwischen VGB und RFH

Royal FloraHolland und die Vereniging van Groothandelaren in Bloemkwekerijproducten haben vereinbart, dass die Parteien in den kommenden Wochen ein Manifest ausarbeiten werden, in dem die neue Arbeitsweise zwischen VGB und RFH dargelegt wird.

Royal FloraHolland und VGB gestalten eine neue Form der Zusammenarbeit. Bild: RFH/VGB.

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In einem persönlichen Treffen zwischen den Direktoren haben Royal FloraHolland und die Vereniging van Groothandelaren in Bloemkwekerijproducten die Weichen so weit wie möglich gestellt, was die gegenseitigen Beziehungen, die Zusammenarbeit und die Kommunikation betrifft. Beide Parteien kamen zu dem Schluss, dass die Beziehung zwischen der RFH (als Genossenschaft von Erzeugern) und den Abnehmern wichtig ist, aber in einem sich stark verändernden Sektor neu bewertet werden muss. RFH wird seine B-to-B-Plattform nutzen, um Erzeuger und Käufer miteinander zu verbinden und Dienstleistungen im Bereich Bestellung, Bezahlung und Lieferung anzubieten. Die Beziehung zum Handel wird sich mehr und mehr zu einer Kunden-Lieferanten-Beziehung entwickeln. Die Käufer können selbst entscheiden, welche Dienste sie in Anspruch nehmen wollen. Der Markt wird hier seine Arbeit tun, um zu bestimmen, welche Dienstleistungen benötigt werden und welche nicht.

RFH hat angedeutet, dass er seinen Kundenansatz anpassen und sich stärker auf eine 1:1-Anpassung und Segmentierung konzentrieren wird. Entsprechende Pläne werden derzeit ausgearbeitet. Im Rahmen dieses Prozesses haben sich die Vorstände von RFH und VGB darauf verständigt, in den kommenden Wochen ein Manifest zu erarbeiten, in dem die neue Arbeitsweise zwischen VGB und RFH dargelegt wird. Das Manifest wird auf strategischer, taktischer und operativer Ebene deutlich machen, in welchen Bereichen und auf welche Weise VGB und RFH intensiv zusammenarbeiten werden. Dazu gehören zum Beispiel Nachhaltigkeit, Brexit, widerstandsfähiger Zierpflanzenbau und Arbeitsmarktfragen. Darüber hinaus beschreibt das Manifest, wie die Kundenplattformen funktionieren werden und welche Rolle der VGB dabei spielen wird.

Auch die Kundenplattformen werden in einer neuen, segmentierten Form stattfinden, entsprechend dem zuvor geäußerten Wunsch des VGB. Diskutiert werden u.a. Käufertarife, Nachhaltigkeit und Digitalisierung, wobei der VGB Wert auf Transparenz und Berechenbarkeit für die Käufer legt, die in klaren SLAs festgehalten werden. Das Manifest legt auch die Grundsätze fest, nach denen die Kundenplattformen arbeiten. Je nach Kundenbeziehung führt die RFH auch strategische Gespräche auf individueller Basis und erarbeitet maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Anforderungen. (RFH)

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