Neue Broschüre: "Prima Klima. Das ist Landschaftsarchitektur"

Die neue Broschüre "Prima Klima. Das ist Landschaftsarchitektur" soll Bauherren, Entscheider in Politik und Verwaltung, im urbanen Raum tätige Fachplaner und interessierte Laien für einen klimabewussten Umgang mit Freiräumen in Stadt und Land sensibilisieren.

Der Broschüre "Prima Klima. Das ist Landschaftsarchitektur!" ist ab sofort als Download verfügbar. Bild: bdla.

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"Prima Klima. Das ist Landschaftsarchitektur!" entstand in Kooperation zwischen dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla, Landesverband Sachsen, der Architektenkammer Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden und der Technischer Universität Dresden.

Gute Landschaftsarchitektur kann die Auswirkungen des Klimawandels abmildern und seine Folgen in den Städten erträglich zu gestalten. Mit der Broschüre möchten wir einen eindringlichen Appell an die Öffentlichkeit richten, so wenig Flächen wie nötig zu versiegeln, so viel Freiraum wie möglich zu begrünen, Regenwasser zu nutzen, den Ausstoß von Kohlendioxid zu reduzieren und Ressourcen zu schonen.“, so die Herausgeber.

Die Broschüre ist ein Ergebnis der 2019 von diesen vier Partnern initiierten Ausstellung "Prima Klima. Das ist Landschaftsarchitektur". Die in der Ausstellung gezeigten Projekte, die Fachbeiträge, Bürgermeinungen und Positionen von Beteiligten aus dem Rahmenprogramm bilden die inhaltliche Grundlage der Broschüre. Die Broschüre enthält außerdem Checklisten für die zukünftigen Prämissen der Stadtgestaltung. An verschiedenen Beispielen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man Bauten und Plätze begrünen kann, wie sich Regenwasser zurückhalten und für die Versorgung der Pflanzen nutzen lässt. Revitalisierung, Wiederverwendung und Ressourcenschonung sind weitere Werkzeuge klimabewusster Vorhaben, die mit den Projekten vermittelt werden.

Die Folgen des Klimawandels sind längst in den Städten und Gemeinden Sachsens angekommen. Die zu heißen und zu trockenen Sommer der letzten Jahre und die zu geringen Niederschläge in allen Jahreszeiten wirken sich in dicht bebauten Städten direkt auf das Mikroklima aus. Vor allem ältere Menschen und Kinder leiden unter der Hitze, die sich auf den Straßen und Plätzen oder zwischen den Gebäuden staut. Es fehlt oft an Schatten, an kühlenden Grünflächen und an günstigen (Über-)Lebensbedingungen für Stadtbäume. (bdla)

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