Neu bei Blu: Bio-Edamame

Glycine max: Die Edamame wird auch "Bohne am Zweig" genannt und zählt zu den Sojabohnen. Die Edamame-Bohnen werden im Ganzen gegart und sind in japanischen Kneipen eine beliebte Beilage zum Bier.

Neu bei Blu ist die Bio-Edamame. Bild: Blu.

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Auch in Kalifornien hat sich dieser Trend mit dem Sushi-Boom ausgedehnt und Edamame wird in Kneipen wie Erdnüsse zum Bier angeboten. In Deutschland werden sie mittlerweile nicht nur in japanischen Restaurants angeboten, sondern stehen auch in Szenelokalen und gehobenen Restaurants auf der Speisekarte.

Edamame stammt aus dem subtropischen Südostasien, in Südchina wurde sie schon vor über 5.000 Jahren angebaut. Die Sojabohne ist die weltweit wichtigste Ölfrucht; auch ihr hoher Proteingehalt von knapp 40 Prozent macht sie besonders wertvoll – keine andere Pflanze produziert so viel Protein pro Fläche. Sie ist vollgepackt mit Proteinen und Ballaststoffen. Sie enthalten fast doppelt so viel Eiweiß wie Fleisch. Generell handelt es sich aus botanischer Sicht bei Sojabohnen um einjährige krautige Pflanzen. Es werden fünf bis zehn Zentimeter lange Hülsen ausgebildet, die im grünem Zustand geerntet werden. Die Pflanzen werden 80 bis 100 Zentimeter hoch und sind einjährig.

Verwendung: Der feine, vollmundige Geschmack passt sehr gut zu Reis- oder Fischgerichten, zu Suppen und Eintöpfen, aber auch in kalten Gerichten wie in Salat - eine gesunde Alternative zu Chips. Traditionell werden sie als Vorspeise oder Snack gereicht. Dafür werden die Edamame in der Schote 5 bis 8 Minuten in Salzwasser gekocht, so bleibt ihre knackige Konsistenz erhalten. Anschließend werden die Bohnen sofort frisch aus der Hülse entfernt und mit Meersalz, Chili, Knoblauch oder anderen Gewürzen verfeinert. Hier bestehen viele Möglichkeiten zum Experimentieren, zum Beispiel Edamame mit Wasabi würzen oder mit den klassischen Gewürzen wie Rosmarin und Thymian.
Die Hülsen können nicht mitgegessen werden, nur die Bohnen.

Pflege: Unter unseren Klimabedingungen kann sie von April bis Oktober kultiviert werden. Ein geschützter, sonniger Standort ist günstig. Geerntet werden kann meist ab Ende August. Dann sind die Hülsen bereits gut gefüllt, aber noch nicht ausgereift und platzen noch nicht auf.
Bevorzugen durchlässigem, nährstoffreichen Boden.

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