Netto: Verkauft Fairtrade-zertifizierte Rosen

Netto Marken-Discount hat jetzt bundesweit Fairtrade-Rosen eingeführt. Der Lebensmittel-Discounter erweitert damit sein Blumensortiment in den über 4.000 Filialen um fair gehandelte Rosen aus Äthiopien.

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Netto Marken-Discount hat jetzt bundesweit Fairtrade-Rosen eingeführt. Der Lebensmittel-Discounter erweitert damit sein Blumensortiment in den über 4.000 Filialen um fair gehandelte Rosen aus Äthiopien. Die bei Netto Marken-Discount erhältlichen Fairtrade-Rosen werden unter sozial sowie ökologisch verantwortlichen Bedingungen erzeugt: Die Übernahme von Verantwortung gehört zu der Unternehmensstrategie von Netto Marken-Discount. Dabei hat die Ausrichtung der Einkaufsrichtlinien an Nachhaltigkeitsaspekten einen sehr hohen Stellenwert für uns, so Franz Pröls, Geschäftsführer Netto Marken-Discount. 

Als expandierender Lebensmittel-Discounter ist sich Netto Marken-Discount seiner Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt bewusst. Entsprechend ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Aspekt der gelebten Unternehmenskultur. 

Fairtrade-zertifizierte Rosen
Netto Marken-Discount unterstützt mit der langfristig angelegten Partnerschaft mit dem Blumenproduzenten Sher Ethiopia den Fairen Handel mit Rosen aus Äthiopien. 

Das international anerkannte Nachhaltigkeitssiegel Fairtrade garantiert den Kunden, dass gezielt Bauern sowie Mitarbeiter in den Entwicklungsländern gefördert werden. Durch eine vertraglich festgelegte Abnahmemenge und Fairtrade-Preise unterstützt Netto Marken-Discount den sozialen und nachhaltigen Rosenanbau. Zusätzlich unterstützt der Lebensmittel-Discounter mit einer Fairtrade-Prämie nachhaltige Gemeinschaftsprojekte, die zu einer weiteren Verbesserung der Lebensbedingungen beitragen. 

Rosenlieferant erfüllt Fairtrade-Kriterien
Nach zahlreichen Zertifizierungen international anerkannter Sozial- und Umweltstandards (z.B. MPS-Standard), ist der langjährige Netto-Rosenproduzent Sher Ethiopia seit Anfang 2012 auch Fairtrade-zertifiziert. Die Mitarbeiter des Rosenlieferanten arbeiten zu Bedingungen, die allen Fairtrade-Standards sowie weiteren international gültigen Standards und Normen (MPS Socially Qualified SQ, International Labour Organization ILO) entsprechen und sogar über diese hinausgehen. So liegt beispielsweise der Lohn der Beschäftigten ca. 40% über dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. Zudem regelt ein Manteltarifvertrag unter anderem die kostenlose medizinische Versorgung, Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Rente und Regelung bei Arbeitsausfall durch Krankheit. Es gibt vertraglich festgelegten 16-wöchigen Schwangerschafts- und Erziehungsurlaub sowie 21 Urlaubstage. Gleichzeitig wird in ökologische Maßnahmen investiert zur Schonung der Umwelt vor Ort. 

Soziale Projekte seit 2005
Bereits seit 2005 hat der langjährige Rosenlieferant von Netto Marken-Discount Sher Ethiopia zahlreiche soziale und ökologische Initiativen für die Beschäftigten und ihre Familien mit den Schwerpunkten Gesundheitsprävention, Schulausbildung sowie Ausbau einer Infrastruktur in der äthiopischen Region Ziway realisiert. So nutzen aktuell 2.500 Kinder im Alter von vier bis 18 Jahren aus der Region das Angebot der Kinderbetreuung, Vorschule, Grundschulunterricht sowie weitere Ausbildungskurse. Mahlzeiten und eine medizinische Versorgung stehen den Kindern und Jugendlichen ebenfalls kostenlos zur Verfügung. Zudem hat der Netto-Lieferant das im Umkreis von 100 Kilometern einzige Krankenhaus gebaut. An dem 240-Betten-Hospital sind eine Augenklinik, Zahnarztpraxis, Gesundheitsberatung und Initiativen zur HIV-Prävention sowie Hilfen für HIV-Infizierte angeschlossen. 

Zur Entwicklung einer regionalen Infrastruktur und Verbesserung des Lebensstandards hat Sher Ethiopia zahlreiche kommunale Gebäude erbaut (Nachbarschaftszentrum, Mehrzwecksportkomplex, Bibliothek, Gerichtsgebäude, Kirche). 

Fair gehandelte Netto-Rosen
Das Fairtrade-Logo und ein ergänzender Text auf der Verpackungsfolie der Netto-Rosen geben den Kunden eine erste Orientierung zum Thema fair gehandelte Rosen. (Quelle: netto)

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