"Natur im Garten": Zeit für den Obstbaumschnitt

"Natur im Garten" informiert über den Schnitt von Obstgehölzen.

Für den Winterschnitt ist ein trockener, frostfreier Tag optimal. Bild: „Natur im Garten“.

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Der regelmäßige Schnitt zur rechten Zeit ist für Obstbäume eine wichtige Pflegemaßnahme. Der Schnitt fördert die Baumgesundheit, sorgt für die Ausbildung eines ausgewogenen Kronenbilds und wirkt sich positiv auf Fruchtreifung und Ernteertrag aus. Wer seine Obstbäume schonend schneiden will, sollte auf das richtige Werkzeug setzen. Ist die notwendige Grundausstattung an langlebigen Schnittwerkzeugen einmal zusammengestellt, geht der Obstbaumschnitt alljährlich zügig von der Hand. Für den Winterschnitt ist ein trockener, frostfreier Tag optimal.

„Gut geschärftes Werkzeug ist wichtig, um glatte Schnittflächen zu erzielen, die rasch heilen können. Stumpfe Scheren verursachen unsaubere, gequetschte Wunden, über welche Krankheitserreger und Pilze leichter eindringen können. Entfernen Sie im Zuge des Obstbaumschnitts auch gleich etwaig vorhandene Fruchtmumien“, so DI Katja Batakovic, fachliche Leiterin der Bewegung „Natur im Garten“.

Werkzeugausstattung für den Obstbaumschnitt

  1. Die klassische Baum- oder Gartenschere gehört in jedes Gartenwerkzeug-Set. Investieren Sie am besten in eine hochwertige Schere mit Bypass-System, Amboss-Scheren neigen dazu, Rindenquetschungen zu hinterlassen. Praktisch sind zudem Modelle, die am Klingenansatz eine Einkerbung aufweisen, mit der Draht geschnitten werden kann, ohne dabei die Klinge zu beschädigen. Einige Hersteller bieten auch spezielle Gartenscheren für LinkshänderInnen an. Hochwertige, zerlegbare Modelle können relativ einfach selbst gewartet und geschärft werden. Ersatzteile können im Idealfall beim Hersteller nachgekauft werden, was eine lange Lebensdauer garantiert.
  2. Dickere Äste werden mit einer langstieligen Astschere, ebenso am besten mit Bypass-System, geschnitten. Eine praktisch klappbare Astsäge ist beim Obstbaumschnitt auf der Leiter besonders hilfreich.
  3. Mit einer soliden Leiter, deren Standfestigkeit vor der Benutzung gut geprüft sein will, ist auch der Schnitt in luftiger Höhe gut machbar. Je nach Bedarf lohnt sich die Anschaffung von Teleskopwerkzeugen.
  4. Klein aber fein und sehr nützlich ist eine scharfe Hippe. Die geschwungene Klinge ermöglicht es, Stammverletzungen auszuschneiden und zu glätten. Kleine Zweige können mit der Hippe ebenso entfernt werden.

 („Natur im Garten“)

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