MULNV: Zusätzliche Investitionen in Grüne Infrastruktur

Mit einer weiteren Phase des Aufrufs "Grüne Infrastruktur NRW" will die Landesregierung zusätzliche Grün- und Erholungsflächen schaffen, vernetzen und aufwerten – besonders in strukturschwachen Gebieten.

Stadtbäume ist ein eichtiger Teil der "Grünen Infrastruktur". Bild: GABOT.

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In seiner Sitzung am 1. Dezember 2017 hat der interministerielle Arbeitskreis „Grüne Infrastruktur“ weitere sechs integrierte Handlungskonzepte mit einem Investitionsvolumen von rund 42 Mio. Euro empfohlen. Insgesamt belaufen sich die Förderempfehlungen demnach auf ein Gesamtvolumen von mehr als 88 Mio.Euro. „Ich freue mich, dass zahlreiche Kommunen und kommunale Zusammenschlüsse erkannt haben, dass eine verstärkte Entwicklung ihrer grünen Infrastruktur das Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger verbessert und entsprechende Konzepte eingereicht haben“, sagte NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking. Mit Hilfe eines Gutachtergremiums hat der Interministerielle Arbeitskreis Maßnahmen zur Förderung aus folgenden sechs Konzepten empfohlen:

Lippstadt: „Grüne Infrastruktur Lippstadt Südwest“ Voerde

„VOERDE2030 Projekt Lebendige Innenstadt – Erste Fortschreibung des integrierten Handlungskonzepts für Maßnahmen der „Grünen Infrastruktur“

Innovationsregion Rheinisches Revier: „Rheinisches Revier – Zukunft gestalten“

Bad Driburg: „Integriertes Handlungskonzept für die Stadt Bad Driburg“

Höxter: „Integriertes Handlungskonzept für die Stadt Höxter“

Regionalverband Ruhr: „Zukunft und Heimat: Revierparks 2020“

„Die zur Umsetzung ausgewählten integrierten Handlungskonzepte sind im Bereich der Grünen Infrastruktur breit aufgestellt und legen passend zur ihren räumlichen Kontexten und Herausforderungen wichtige Schwerpunkte“, sagte Ministerin Schulze Föcking. „So werden Entwicklungen der Grünen Infrastruktur in allen Regierungsbezirken des Landes angestoßen, die besonders die Umweltgerechtigkeit in strukturschwachen, sozial benachteiligten und imagebelasteten Stadtquartieren und Ortsteilen verbessern.“ Nach Erhalt der Förderempfehlung gibt es für die Teilnehmenden am Aufruf erneut viel zu tun: Die Maßnahmenplanung ist voranzutreiben und Förderanträge sind bei den zuständigen Bezirksregierungen zu stellen.

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