Lindern: Pflanzung des "Baumes des Jahres 2026"

Anlässlich des Tags des Baumes hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat gemeinsam mit der Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung am Samstagvormittag eine feierliche Baumpflanzung in Lindern durchgeführt.

Erfolgreiche Pflanzung des "Baumes des Jahres 2026" in Lindern mit Parlamentarischer Staatssekretärin Silvia Breher. Bild: Baum des Jahres.

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Im Mittelpunkt stand der „Baumes des Jahres 2026“ – der Zitterpappel. Die Parlamentarische Staatssekretärin Silvia Breher betonte die zentrale Rolle der Wälder im Klimaschutz sowie für die nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume: „Unsere Wälder sind unverzichtbare Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel. Sie speichern CO₂, sichern die Biodiversität und sind zugleich Erholungsräume für uns Menschen. Die Zitterpappel steht beispielhaft für die Anpassungsfähigkeit unserer Wälder an sich verändernde Umweltbedingungen.“ Auch Lydia Kocar, Bürgermeisterin der Gemeinde Lindern, hob die Bedeutung regionaler Initiativen für den Erhalt und die Pflege der heimischen Natur hervor.

„Die Zitterpappel ist ein faszinierender Baum: Sie ist besonders anpassungsfähig, wächst schnell und bietet zahlreichen Tierarten einen wertvollen Lebensraum. Mit ihrem feinen Blätterspiel bringt sie zudem eine ganz besondere Lebendigkeit in unsere Wälder“, erklärte Levke Riedel, Deutsche Baumkönigin.

Zu den weiteren Teilnehmenden zählten Stefan Meier, Präsident der Stiftung „Baum des Jahres“, Marcus Kühling, Vizepräsident des Deutschen Forstvereins und Ralf Lüdemann als Vertreter des Verbandes Deutscher Forstbaumschulen, der die Zitterpappel für die Pflanzung stiftete. Mit der jährlichen Wahl des „Baumes des Jahres“ macht die Stiftung auf die ökologische, ökonomische und kulturelle Bedeutung von Bäumen aufmerksam. Die Zitterpappel steht dabei exemplarisch für die Anpassungsfähigkeit von Wäldern und ihre wichtige Rolle im Klimaschutz.

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