Leguminosen Nutzung kleinkörniger Leguminosen

Leguminosen verbessern die Biodiversität, bieten Nahrung für Bestäuber reduzieren Schädlinge.

Leguminosen verbessern die Biodiversität, geht aus der Antwort der Bundesregierung hervor. Bild: GABOT.

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Der Anbau von Leguminosen leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz, Erhalt und zur nachhaltigen Nutzung der biologischen und genetischen Vielfalt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Der Anbau kleinkörniger Leguminosen als ökologische Vorrangfläche erweitert das Fruchtartenspektrum und lockere die Fruchtfolgen auf, heißt es weiter. Das Auftreten von Schadorganismen würde dadurch reduziert und die Wirksamkeit der Unkrautbekämpfung verbessert. Weiter gefasste Fruchtfolgen würden zudem das Risiko von Resistenzbildungen gegen Pflanzenschutzmittelwirkstoffe senken und zur Reduzierung der Pflanzenschutzmittelanwendungen führen. Blühende Leguminosen böten zudem eine Nahrungsgrundlage für nektarsammelnde und bestäubende Insekten. Leguminosen sind Pflanzen, die über Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Stickstoff binden. Kleinkörnige Leguminosen wie Luzerne und Klee werden als Futterpflanzen in der Tierproduktion verwendet und tragen zur Verbesserung der Biodiversität bei. (hib/EIS)

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