Lebensmitteleinkauf: Umfrage zu Gewohnheiten

Das Aachener Marktforschungsunternehmen Dialego befragte im September 2011 in einer repräsentativen Umfrage 1.000 Bundesbürger zum Thema Lebensmitteleinkauf. Ziel der Studie war es, herauszufinden, wie die Gewohnheiten der Verbraucher beim Lebensmitteleinkauf sind. Zu welchen Zeiten vorwiegend eingekauft wird, wie die Lebensmittel transportiert werden und welche Zahlungsmittel der Verbraucher bevorzugt.

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Das Aachener Marktforschungsunternehmen Dialego befragte im September 2011 in einer repräsentativen Umfrage 1.000 Bundesbürger zum Thema Lebensmitteleinkauf. Ziel der Studie war es, herauszufinden, wie die Gewohnheiten der Verbraucher beim Lebensmitteleinkauf sind. Zu welchen Zeiten vorwiegend eingekauft wird, wie die Lebensmittel transportiert werden und welche Zahlungsmittel der Verbraucher bevorzugt.

In über der Hälfte der deutschen Haushalte (52%) ist nur eine Person für den Lebensmitteleinkauf verantwortlich. Bei über einem Drittel teilen sich zwei Personen diese Aufgabe.

Vier von 10 deutschen Haushalten (38%) gehen einmal pro Woche einkaufen, wenn nötig mit nur kleinen Nachkäufen zwischendurch. Etwa die gleiche Zahl (41%) kauft 2 oder 3 Mal pro Woche ein und nur 10% geht nach Lust und Laune einkaufen, sie haben überhaupt kein regelmäßiges Shopping-Muster.

Dicht und gut entwickelt ist die Infrastruktur in Deutschland bei Supermärkten und Discountern. Vier Fünftel (86%) aller Verbraucher legen maximal 5 km bis zu ihrer Einkaufstätte zurück. Fast die Hälfte (45%) hat noch kürzere Wege, nur einen Kilometer. Nicht zuletzt ist dies auch eine Folge der Renaissance der „Tante Emma-Läden“ wie Kioske, die mittlerweile gute Möglichkeiten für den kleinen Einkauf bieten.

Obwohl einige Supermärkte bereits bis in die Nacht hinein geöffnet sind, kaufen nur Wenige zwischen 20:00 und 22:00 Uhr ein (15%). Wenn, dann sind es meist Männer (mit 19% fast doppelt so viele wie Frauen mit 11%) und die Jüngeren, die dann noch durch die Supermärkte / Discounter etc. geistern. Nach 22:00 Uhr bleiben die meisten lieber zu Hause, im Supermarkt findet man kaum noch Kunden (2%).

Schaut man sich die Behältnisse an, in denen die Verbraucher ihre Lebensmittel nach Hause bringen, bleiben Plastiktüten, zumindest beim Lebensmitteleinkauf, meist an der Kasse liegen. Nur 5% geben an, für den Transport nach Hause vorwiegend neue Papier- und Plastiktüten zu nutzen. 8% nehmen Tüten, die sie mehrfach verwenden. Alle anderen bringen nachhaltige Behältnisse wie Einkaufstasche /–korb oder Rucksack (60%), Kunststoffboxen (16%), leere Kartons (5%) und den Einkaufs-Trolley (4%) von zu Hause mit.

Bezahlt wird, vor allem wenn es um Einkäufe über 20,- EUR geht, von fast drei Vierteln (72%) der Verbraucher mit der EC-Karte. Die Kreditkarte spielt selbst bei größeren Einkäufen eine sehr viel geringere Rolle, nur 22% nutzen sie. Häufig wird die Kreditkarte, vor allem in den Discountern, nicht akzeptiert. Bei Einkäufen unter 20,- EUR wird am liebsten immer noch Bargeld genommen (91%). Die Geldkarte führt ein Schattendasein, 92% der Befragten nutzen sie überhaupt nicht.

Die allermeisten Verbraucher sind beim Lebensmitteleinkauf loyale Kunden. Zwei Drittel (66%) suchen am liebsten immer wieder dieselben Einkaufsstätten auf. Ein knappes Drittel wechselt hin und wieder und nur 2% wechseln häufig die Einkaufsstätte. Der Lebensmitteleinkauf - eher lästige Pflicht als Vergnügen. (Quelle: Dialego)

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