Landgard: Fünf neue Stipendien der Stiftung vergeben

Angehende Meister und Agrarbetriebswirte im Gartenbau bilden sich mit Unterstützung der Landgard Stiftung erfolgreich weiter.

Freuen sich gemeinsam auf eine erfolgreiche Weiterbildung der neuen Landgard Stipendiaten (v.l.): Dr. Karl-Heinz Kerstjens (Schulleiter Gartenbauzentrum Essen), Katharina Heß, Thomas Keuschen (Landgard Personalentwicklung), Markus Scholz, Florian Schlenkhoff, Rowena Hammer, Wolfgang Schubert, (Personalleiter bei Landgard), Agnes Berg. Bild: Landgard.

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Auch in Zukunft macht sich die Landgard Stiftung stark für den Branchennachwuchs im Gartenbau. Zum Start des neuen Schuljahres am Gartenbauzentrum Essen nahmen fünf junge Fachkräfte bei einer feierlichen Übergabe ihre Stipendiatsurkunden von Wolfgang Schubert, Personalleiter bei Landgard, Thomas Keuschen, Personalentwickler bei Landgard und Dr. Karl-Heinz Kerstjens, Schulleiter der Fachschule, entgegen. Im Rahmen eines Stipendiums können sie ab sofort bei ihrer beruflichen Weiterbildung auf die Unterstützung der Erzeugergenossenschaft bauen. Die vier angehenden Gartenbau-Meisterinnen und Meister Rowena Hammer, Katharina Heß, Florian Schlenkhoff und Markus Scholz erhalten für die Dauer von elf Monaten eine monatliche Förderung in Höhe von 400 Euro. Die angehende Agrarbetriebswirtin Agnes Berg erhält diese Förderung sogar 23 Monate lang. Zusätzlich zu der finanziellen Unterstützung gewinnen die Nachwuchskräfte in Workshops, Unternehmenspraktika und Projektarbeiten neue Einblicke in die Berufspraxis und wertvolles Branchenwissen. Auf Unternehmensveranstaltungen und bei Messeauftritten besteht außerdem die Möglichkeit zum intensiven Austausch mit den Landgard Fachleuten.

Die Nachwuchskräfte konnten im Rahmen des Auswahlverfahrens der Landgard Stiftung die Fachjury nicht nur mit ihren bisherigen beruflichen Leistungen, sondern auch mit ihrem hohen persönlichen Engagement überzeugen. Die 27-jährige Agnes Berg aus Kempen hat ihre Ausbildung zur Gärtnerin Baumschule mit der Traumnote 1,0 abgeschlossen. Im Anschluss sammelte sie umfassende Praxiserfahrungen in zwei Baumschulbetrieben und nahm zweimal am Berufswettbewerb der Junggärtner teil. Nach Abschluss ihrer Fortbildung zur stattlich geprüften Agrarbetriebswirtin würde sie ihr neuerworbenes Wissen und ihre beruflichen Fähigkeiten gerne in einer verantwortungsvollen Vertriebsposition einsetzen.

Rowena Hammer aus Gummersbach beginnt mit 21 Jahren ihre Fortbildung zur Meisterin Baumschule. In ihrer vorhergegangenen Ausbildung zur Gärtnerin im Zierpflanzenbau zeichnete sie sich dank ihrer Leidenschaft für Natur und Pflanzen durch sehr gute berufliche und schulische Leistungen aus. Nach ihrer erfolgreichen Ausbildung ist die 22-jährige Katharina Heß aus Nettersheim seit 2017 als Pflanzenfachberaterin Zierpflanzenbau tätig. Dabei möchte sie zukünftig neue verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen und hat dazu die Weiterbildung zur Meisterin in der Fachrichtung Beraten und Verkaufen begonnen. Florian Schlenkhoff aus Münster kann als Gärtner Zierpflanzenbau auf langjährige Berufserfahrung zurückgreifen. Um seine Kenntnisse in verschiedenen Bereichen wie z.B. bei komplexen Abläufen entlang der Suppy Chain zu vertiefen, strebt der 32-Jährige nun seinen Meister in der Fachrichtung Beraten und Verkaufen an. Als alleinerziehender Vater von zwei kleinen Kindern weiß der 26-jährige Markus Scholz, wie wichtig es ist, in die Zukunft zu investieren. Um sich in seinem Traumberuf kontinuierlich weiterzuentwickeln, hat der gelernte Neusser Gärtner nun seine Fortbildung zum Meister in der Fachrichtung Zierpflanzenbau begonnen. (Landgard)

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