Landesgartenschau Ellwangen: Beeindruckendes ehrenamtliches Engagement

Die Landesgartenschau Ellwangen ist zu Ende gegangen – 164 Tage voller Natur, Kultur, Musik, Begegnungen und besonderer Erlebnisse liegen hinter den Besucherinnen und Besuchern.

Die Landesgartenschau konnte nur das das unglaubliche Engagement der Ehrenamtlichen gelingen. Bild: LGS GmbH.

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Einen entscheidenden Anteil am Erfolg der Landesgartenschau hatten dabei die rund 1.040 ehrenamtlichen Helfer. Mit beeindruckenden rund 72.000 Stunden Engagement waren sie während der gesamten Gartenschau im Einsatz. Ob im Geländeteam, beim Einlass, bei Veranstaltungen und Events oder als Gästeführer und Gästebegrüßer – sie waren das Gesicht der Landesgartenschau, standen den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite und sorgten mit ihrem Einsatz, ihrer Herzlichkeit und ihrer Begeisterung maßgeblich dafür, dass die 164 Tage zu einem besonderen Erlebnis für alle wurden. Die beeindruckende Gesamtleistung von rund 72.000 ehrenamtlich geleisteten Stunden verteilt sich auf etwa 15.000 Schichten, für die sich die Helfer über eine eigens dafür eingerichtete Software eintragen konnten. Rund 100 der insgesamt 1.040 Ehrenamtlichen waren als Gästeführer im Einsatz. Mit viel Fachwissen, persönlichem Engagement und einer guten Portion Humor führten sie die Besucher kurzweilig über das Landesgartenschaugelände und vermittelten dabei Wissenswertes rund um die Gartenschau, ihre Themen und besonderen Orte. Insgesamt kamen dabei rund 6.300 Stunden Gästeführungen zusammen. In etwa 2.200 Führungen konnten die Gästeführer während der 164 Tage fast 50.000 Besucher für die Landesgartenschau begeistern und ihnen die Besonderheiten des Geländes auf ganz persönliche Weise näherbringen.

Ruth Julius, die den Fachbereich Gästeführungen geleitet hat, zieht eine rundum positive Bilanz: „Wir sind sehr zufrieden – unsere Erwartungen wurden sogar übertroffen. Die Rückmeldungen der Besucher waren durchweg positiv. Viele haben uns berichtet, dass sie durch die Führungen das Konzept der Landesgartenschau und das Gelände noch einmal ganz anders und deutlich besser verstanden haben. Dass wir in den 164 Tagen rund 2.200 Führungen anbieten und dabei fast 50.000 Menschen begleiten konnten, ist ein Ergebnis, das uns sehr glücklich macht. Es zeigt, wie wertvoll das persönliche Gespräch und die Begeisterung unserer Gästeführer für das Erlebnis Landesgartenschau waren.“

Rund 1.800 Reisebusse steuerten während der Landesgartenschau Ellwangen an, rund 1.500 davon konnten von den ehrenamtlichen Gästebegrüßern persönlich empfangen werden. Mit viel Engagement sorgten sie bereits bei der Ankunft für einen herzlichen Empfang und stimmten die Reisegruppen auf ihren Besuch ein. Begrüßt wurden die Busse sowohl am Busparkplatz in unmittelbarer Nähe des Gartenschaugeländes als auch bereits in Neunheim: Dort stiegen die Busbegrüßer auf dem letzten Kilometer zur Landesgartenschau in die Busse ein, erzählten Wissenswertes über Ellwangen und die Gartenschau, sorgten für gute Stimmung und überreichten dem Busfahrer einen Verzehrgutschein sowie die Eintrittskarten. Die Reisegruppen kamen dabei längst nicht nur aus der näheren Umgebung. Viele Busse reisten aus ganz Baden-Württemberg und Bayern an, weitere aus Hessen und Österreich. Selbst aus dem Erzgebirge und dem sächsischen Wernigerode machten sich Besuchergruppen auf den Weg nach Ellwangen.

Eva Mayer-Eming, die bei der Landesgartenschau für den Bereich Busreisen verantwortlich war, zieht ebenfalls eine sehr positive Bilanz: „Das ist ein großartiges Ergebnis unserer Marketingarbeit und zeigt, dass wir mit unserem Angebot die Busreiseveranstalter erreicht haben. Besonders wichtig war uns, auf die Bedürfnisse der Busfahrer einzugehen – mit einem eingangsnahen Busparkplatz, freiem Eintritt und einem Verzehrgutschein konnten wir ihnen einen angenehmen Aufenthalt und eine entspannte Pause ermöglichen. Der Busfahrertreff im Musikcafé Bader wurde dabei sehr gut angenommen. Die Busfahrer waren für uns wichtige Multiplikatoren, denn ihre positiven Eindrücke tragen sie weiter. Besonders wertvoll waren zudem die Rückmeldungen aus den während der Gartenschau ausgegebenen Feedbackbögen. So konnten wir direkt auf Anregungen reagieren und Abläufe noch während der laufenden Gartenschau optimieren.“

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