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Kleine, runde Verführung: Mirabellen
Sie sind die kleinen, gelben Schwestern der Pflaumen: Mirabellen. Die süßen Früchte haben hierzulande zwischen Juli und September Saison. Im vergangenen Jahr kauften die Deutschen rund 1.300 Tonnen* des leckeren Obstes. Fast 90% stammten dabei aus heimischem Anbau.
Mirabellen wachsen an sonnigen, warmen und vor Wind geschützten Plätzen. Ihr Name kommt aus dem Italienischen und bedeutet "bewundernswerte Schöne". Die aromatischen Früchte werden durch das Schütteln des Baumes, an dem sie hängen, geerntet. Mirabellen gehören zur Familie der Rosengewächse und stammen ursprünglich aus Asien. Über Persien gelangten sie nach Europa, wo sie zunächst in Frankreich vor allem im Gebiet Lothringen angebaut wurden. Seit dem 18. Jahrhundert begeistert das Obst auch die Deutschen.
Auf einer Fläche von rund 497 Hektar wurden im vergangenen Jahr Mirabellen in Deutschland angebaut - Die größten Anbaugebiete für Mirabellen liegen in Baden-Württemberg (190 Hektar), Rheinland-Pfalz (185 Hektar) und Bayern (41 Hektar) - Im Jahr 2012 wurden rund 4.300 Tonnen Mirabellen in Deutschland geerntet
* Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)/Statistisches Bundesamt 2013

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