K+S: Bestätigt Mittelwert der Jahresprognose 2025

K+S hat im dritten Quartal einen Umsatz in Höhe von 879 Mio. Euro (Q3/2024: 866 Mio. Euro) erzielt. Das operative Ergebnis EBITDA erreichte 111 Mio. Euro (Q3/2024: 66 Mio. Euro). Der bereinigte Freie Cashflow betrug in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres +62 Mio. Euro (9M/2024: +111 Mio. Euro).

Im Kundensegment Landwirtschaft stieg der Umsatz im dritten Quartal auf 615 Mio. Euro an.

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„Das dritte Quartal eines Jahres ist bei uns stets von den planmäßigen Instandhaltungspausen unserer Werke geprägt. Nach Abschluss dieses Quartals können wir den Mittelwert der Jahresprognose mit einer präzisierten EBITDA-Spanne zwischen 570 und 630 Mio. Euro bestätigen“, sagt der K+S-Vorstandsvorsitzende Dr. Christian H. Meyer. „K+S arbeitet weiterhin mit voller Kraft an der bestmöglichen Aufstellung hinsichtlich Mittelallokation, Strukturen und Prozesse, um das Unternehmen auch mit Blick auf die Kosten robuster zu machen.“

Entwicklung in den Kundensegmenten

Im Kundensegment Landwirtschaft stieg der Umsatz im dritten Quartal auf 615 Mio. Euro (Q3/2024: 606 Mio. Euro) an. Sowohl in Europa, als auch in Übersee konnten die Preise gegenüber dem zweiten Quartal 2025 erneut leicht gesteigert werden. Damit wurden die im Zuge der Instandhaltungsmaßnahmen geringeren Absatzmengen mehr als ausgeglichen.

Im Berichtsquartal lag der Umsatz in Europa bei 276 Mio. Euro (Q3/2024: 271 Mio. Euro) und in Übersee bei 339 Mio. Euro (Q3/2024: 335 Mio. Euro). Das Absatzvolumen ohne Handelswaren betrug im dritten Quartal 1,74 Mio. t und lag damit leicht unter den 1,80 Mio. t des Vorjahresquartals.

Das Kundensegment Industrie+ erreichte im dritten Quartal einen Umsatz von 264 Mio. Euro (Q3/2024: 260 Mio. Euro). Trotz der witterungsbedingt unterdurchschnittlichen Nachfrage nach Auftausalz konnte damit das Umsatzniveau auf hohem Niveau gehalten werden.

Die Preise der Spezialitätenprodukte in den Bereichen Lebensmittel, Futtermittel, Wasserenthärtung, Pharma und Verbraucher liegen weiterhin auf hohem Niveau und konnten teilweise weiter angehoben werden. Die Absatzmenge des Kundensegments lag im dritten Quartal mit 1,54 Mio. t leicht unter Vorjahr (1,57 Mio. t).

K+S bestätigt den Mittelwert der Jahresprognose 2025

Für das Gesamtjahr 2025 erwartet K+S mittlerweile, dass das operative Ergebnis EBITDA mit unverändertem Mittelwert zwischen 570 und 630 Mio. Euro liegen wird (bisherige Prognose: zwischen 560 und 640 Mio. Euro; 2024: 558 Mio. Euro).

Unterstellt wurde dabei für den Mittelwert der EBITDA-Bandbreite, dass die Preise der Produkte in den einzelnen Regionen im Vergleich zu den aktuellen Niveaus stabil bleiben werden; in diesem Fall würde der Jahresdurchschnittspreis im Kundensegment Landwirtschaft in etwa auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2025 (330 Euro/t) liegen. Die Absatzmenge aller Produkte im Agrargeschäft (ohne Handelsware) wird inzwischen bei rund 7,4 Mio. t (bisherige Prognose: 7,5 bis 7,7 Mio. t) erwartet. Hintergrund dieser Anpassung ist eine reduzierte Produktionsmenge, die unter anderem auf die bewusste Optimierung des Produktmixes zurückzuführen ist.

Eine unterdurchschnittlich winterliche Witterung im vierten Quartal, eine geringer als angenommene Kaliproduktion mit entsprechendem Bestandseffekt sowie ungünstigere Bedingungen beim Durchschnittspreis im Kundensegment Landwirtschaft (auch mit Blick auf den Wechselkurs) sowie dem Gaspreis könnten zusammengenommen zu einem EBITDA am unteren Ende der Bandbreite führen. Eine überdurchschnittlich winterliche Witterung im vierten Quartal, eine besser als angenommene Kaliproduktion mit entsprechendem Bestandseffekt sowie günstigere Bedingungen beim Durchschnittspreis im Kundensegment Landwirtschaft (auch mit Blick auf den Wechselkurs) sowie dem Gaspreis könnten zusammengenommen zu einem EBITDA am oberen Ende der Bandbreite führen.

Der bereinigte Freie Cashflow sollte wie bisher prognostiziert trotz der erhöhten Investitionen aufgrund des Projekts Ramp-up Bethune in Kanada sowie Ausgaben für das Transformationsprojekt Werra 2060 leicht positiv sein (2024: +62 Mio. Euro).

Weitere Annahmen, auf denen die Einschätzung für das Gesamtjahr 2025 beruht, werden auf Seite 10 der Q3/2025 Quartalsmitteilung beschrieben.

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