Innovatives Start-up: 'Little Spider'

Eine kleine Spinne, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Gewächshaus überflüssig machen könnte. Das ist die Geschichte von 'Little Spider'.

'Little Spider' bei bei Botanisk. Bild: GABOT.

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Vor vielen Jahren macht Koos Bruinen in seinem Vorgarten eine Entdeckung: Dort standen zwei Pflanzen - die eine war voller Blattläuse, die andere nicht. Auf der Pflanze ohne Blattläuse befanden sich winzige Spinnchen. Konnte das die Erklärung für die blattlausfreie Pflanze sein? Koos Bruinen untersuchte die Sache weiter, baute eine Spinnenpopulation auf und testete. Irgendwann reifte der Entschluss: „Lass uns die kleine Spinne auf den Markt bringen“. So wurde 'Little Spider' geboren.

Doch vorher musste man wissen, wie sich die Spinnen unter anderen Produktionsbedingungen verhielten: Das mussten wir erst wissen, bevor wir die Spinnen als Produkt verkaufen konnten,“ sagte Fleur Bruinen. Verschiedene Betriebe testeten die Spinnen und Fleur Bruinen und ihre Kollegen lernten die Spinnchen noch besser kennen.

Nach anderthalb Jahren Forschung erlebte 'Little Spider' einen Aufschwung: Immer mehr Erzeuger wollten die Spinnen in ihren Gewächshäusern testen. So auch in verschiedenen belgischen Unternehmen: „Wir testen 'Little Spider' bei speziellen Kulturen, z.B. bei unseren Nepenthes. Bisher mit guten Erfolg“, sagt Laurent Taerwe, Business Development Manager bei der Deroose Plants Group. Auch zwischen den Staudenjungpflanzen bei Botanisk im belgischen Bocholt stehen die pinkfarbenen Töpfe mit den Raubspinnen. "Wir probieren das aus", sagt Betriebsleiter Johan Stessens und sieht ebenfalls den Erfolg. So finden diese Nützlinge immer mehr Verbreitung und stellen eine interessante Alternative zu konventionellen Bekämpfungsmethoden dar.  

 

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