Im Interview: Stefan Lohrberg

Nach der Pandemie-bedingten Pause findet vom 19. bis 21. Juni in Köln die spoga+gafa 2022 statt. GABOT sprach mit Stefan Lohrberg, Director der spoga+gafa über neue Ausgabe der Gartenlifestyle-Messe.

Stefan Lohrberg sprach im GABOT-Interview über die wichtigen Themen der spoga+gafa 2022. Bild: Koelnmesse.

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Herr Lohrberg, nach zwei Jahren coronabedingter Pause geht die spoga+gafa Mitte Juni mit neuem Termin wieder an den Start. Was können die Besucher vom 19. bis 21. Juni in Köln erwarten?

Wenn unsere gerade zurückliegende europäische Pressekonferenz ein Indikator ist, diese fand mit einer Teilnehmerzahl nahe den Rekordbeteiligungen der vorpandemischen Jahre statt, dann würde ich sagen: Ein internationales Branchentreffen, bei dem der Wert des persönlichen Kontaktes gebührend gewürdigt wird. Dieses Wiedersehen wird viel positive Kraft freisetzen. Gleichzeitig ist die spoga+gafa ein hervorragender Ort für Order und Ordervorbereitung sowie eine umfassende Innovationsschau der Grünen Branche. Dafür sorgen hunderte Aussteller aus bis dato gut sechzig Ländern.

Wie international kann diese Weltmesse in Zeiten von Corona und dem Krieg in der Ukraine sein?

Derzeit, also gut zwei Monate vor der Messe, ist die Anzahl der ausstellenden Länder ähnlich dem Niveau des Jahres 2019. Wir freuen uns über sehr gute Anmeldestände aus Europa und Übersee. Insbesondere europäische Unternehmen haben teils deutliche Flächenvergrößerungen vorgenommen. Aufgrund noch immer geltender Ein- und Ausreiseregularien in Asien bleibt die Teilnahme asiatischer Aussteller erwartungsgemäß deutlich zurückhaltend, ausgenommen jene mit europäischen Dependancen. Neben der großen Betroffenheit ob der Ereignisse in der Ukraine, spüren wir derzeit wenig Auswirkungen auf die spoga+gafa.

Nachhaltige Gärten sind das Trendthema der spoga+gafa 2022. Was wird dazu auf der Messe gezeigt?

Wir stellen auf dem Messegelände die Frage danach, wie nachhaltig der Garten schon ist. Dieses mittels eines großen Fragezeichens. Mittels dreißig Ausrufezeichen, verteilt über das gesamte Messegelände, visualisieren wir die Antworten unserer Aussteller auf diese Frage. Wir kuratieren in unserer Kommunikation schon jetzt nachhaltige Produkte und Projekte und ermuntern unsere Aussteller, dem Thema Raum auf ihren Ständen zu geben. Selbstverständlich wird sich auch das Vortragsprogramm mit Nachhaltigkeit befassen.

"Die Pflanze" steht im Zentrum des Gartens. Früher war es schwierig, Erzeuger zum Ausstellen auf der Messe zu motivieren. Wie sieht es da zur kommenden Ausgabe aus?

Die spoga+gafa hat in den vergangenen Jahren gezielt Züchter und Produzenten aus dem Segment „Pflanze“ angesprochen, aber auch umfangreiche, attraktive Angebote potentiellen Ausstellern unterbreitet. Dies zeigt nun Wirkung. Bereits im ersten „Juni-Jahr“ verzeichnen wir tolle Neu-Aussteller; so konnten mit Florensis, Morel oder auch Elsner pac einige namhafte und bekannte Akteure als Aussteller gewonnen werden. Die spoga+gafa bietet somit mit dem neuen Messetermin im Juni den bestmöglichen Zeitpunkt, um Pflanzen attraktiv zu präsentieren.

Sagen Sie uns noch einen letzten Grund, warum man die spoga+gafa 2022 auf keinen Fall verpassen sollte!

Weil es eine Veranstaltung aus der Branche für die Branche ist. Die Aussteller und wir, die Messe, haben ihren Job, einen guten Job, getan. Die Fläche ist bereitet, die spoga+gafa steht und ist bereit. Bunt, mehrwertstiftend, mit thematischer Tiefe und einem globalen Überblick über die Produkte, die der Garten benötigt. Aussteller aus aller Welt sind ihren Weg gegangen und kommen nach Köln. Sie freuen sich auf die Besucher, auf die Leser der GABOT, dass nun auch diese deren Weg gehen. Es ist an der Zeit, endlich wieder zusammen zu finden. Aussteller und Besucher - das ist mein Grund, den ich uns allen gerne ans Herz lege.

Vielen Dank!

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